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Die Euregio zu Gast beim 21. Europa-Forum Wachau im Stift Göttweig

Auf Einladung des österreichischen Außenministeriums nahm das gemeinsame Büro der Europaregion erstmals am Europa-Forum Wachau, einer traditionellen Plattform für international anerkannte ExpertInnen und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien teil. Im Arbeitskreis "Globale Krisen – regionale Lösungen" wurde die Frage vertieft, welchen Beitrag die regionale Ebene zur Lösung der Krise beitragen kann.

Gastgeber LH Erwin Pröll (4.v.l.) und Außenminster Sebastian Kurz (1.v.r.) mit den Außenministern Daniel Mitov (Bulgarien), Lazar Comanescu (Rumänien) und Miro Kovac (Kroatien) sowie EU-Kommissar Johannes Hahn auf Stift Göttweig
Zoomansicht Gastgeber LH Erwin Pröll (4.v.l.) und Außenminster Sebastian Kurz (1.v.r.) mit den Außenministern Daniel Mitov (Bulgarien), Lazar Comanescu (Rumänien) und Miro Kovac (Kroatien) sowie EU-Kommissar Johannes Hahn auf Stift Göttweig

Bereits zum 21. Mal wird am 11. und 12. Juni Stift Göttweig mit dem Europa-Forum Wachau zur Bühne für hochkarätige Diskussionen mit international anerkannten ExpertInnen und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien. Unter dem Titel ‚Europa – In Wohlstand geeint, in Krisen gespalten?‘ diskutierten österreichische und internationale ExpertInnen über aktuelle und zukunftsorientierte Europa-Fragen darunter unter anderem Johannes Hahn, Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Miro Kovac, Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten der Republik Kroatien, Lazar Comanescu, Minister für Auswärtige Angelegenheiten von Rumänien, Daniel Mitov, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Bulgarien, sowie Václav Klaus, ehemaliger Präsident und Premierminister der Tschechischen Republik.

Den diesjährigen Vorsitz führten Außenminister Sebastian Kurz und Landeshauptmann Erwin Pröll.In vier Arbeitskreisen am Nachmittag beschäftigten sich die ExpertInnen und TeilnehmerInnen mit den Themenschwerpunkten „Die EU, ein relevanter sicherheitspolitischer Akteur für das 21. Jahrhundert?“, „Globale Krisen – regionale Lösungen“, „Wirtschaftswachstum – Sozialunion – Nachhaltigkeit: europäische Quadratur des Kreises?“ sowie „Die sanfte Macht der Kultur: Kulturdiplomatie als Weg der EU-Außenpolitik“.

Das gemeinsame Büro der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino brachte sich mit dem Tiroler Vertreter Matthias Fink, gemeinsam mit Adam Casals von der Vertretung Kataloniens in Wien (im Bild unten 2.v.l.) , dem Ministerium für die deutsche Gemeinschaft in Belgien und weiteren Partnerregionen im Workshop 2 ein, der sich mit den globalen Krisen und regionalen Lösungsansätzen beschäftigt hat. Dabei wurden die Fragen erörtert, ob in Zeiten des globalen Wettbewerbs und weltweiten Krisen die Regionen und Kommunen der Schlüssel sein können, um den Spagat zwischen der notwendigen grenzüberschreitenden Öffnung und der Bewahrung der regionalen Identität zu schaffen. Im Fokus standen mit Globalisierungsdruck und die Wirtschaftskrise, wachsende Nationalismen, weltweiter Terrorismus und Migrationsdruck wichtige Gründe, dass die EU gestärkt wird damit große Probleme gemeinsam gelöst werden können. Eine Schlüsselfrage war, welche Lösungen im Gegenzug die regionale Ebene bringen kann und welche Rolle Identität, Diversität und aktive demokratische Mitbestimmung spielen.

Weitere Informationen unter www.europaforum.at

Bildnachweis: Foto mitte photonews.at/Georges Schneider; weitere Fotos EVTZ Europaregion/Fink


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