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EUSALP-Diskussionsrunde: Südtirol als Modellregion für Energieeffizienz

Die Möglichkeit, viele Fragen zur EUSALP zu vertiefen, gab heute vormittag (14. Oktober) in Brüssel das Euregio-Event zur Makroregion Alpen, das im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Open Days 2015 - Europäische Woche der Regionen und Städte" über die Bühne ging. Für Südtirol nahm Landesrat Richard Theiner an der Debatte teil.

LR Richard Theiner zur EUSALP: „Eine Modellregion mit Leuchtturmfunktion, wenn es um Energieeffizienz geht.“
Zoomansicht LR Richard Theiner zur EUSALP: „Eine Modellregion mit Leuchtturmfunktion, wenn es um Energieeffizienz geht.“
Großes Interesse mit über 120 Teilnehmenden herrschte anlässlich der Veranstaltung zur Makroregion Alpen am gemeinsamen Sitz der Europaregion in Brüssel.
Zoomansicht Großes Interesse mit über 120 Teilnehmenden herrschte anlässlich der Veranstaltung zur Makroregion Alpen am gemeinsamen Sitz der Europaregion in Brüssel.

Zum zweiten Mal nach 2010 wurde dieses Jahr das Thema „EUSALP“ (European Union Strategy for the Alps) zum Schwerpunktthema ausgewählt. Als Lead Partner des 13-köpfigen „EUSALP“-Partnerkonsortiums bestehend aus Bayern, Lombardei, Aostatal, Piemont, Kärnten, Salzburg, Vorarlberg, Rhône-Alpes, Auvergne und Provence-Alpes-Côte d'Azur organisierte die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino heute vormittag (14. Oktober) am gemeinsamen Sitz in der Rue de Pascal in Brüssel zwei Diskussionsrunden, an der sich hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft der EUSALP-Regionen beteiligten.

Südtirol war durch Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Raumentwicklung, Umwelt und Energie Richard Theiner vertreten, der in seinem Statement insbesondere die Exzellenzen Südtirols im Bereich der Energieeffizienz beschrieb. "Gerade die KlimaHaus-Strategie in Südtirol hat gezeigt, wie man eine Energieeffizienz-Strategie mit der Bevölkerung umsetzen kann, ohne dass legislative Maßnahmen erforderlich sind", erklärte Theiner. Energieeffizienz könne insbesondere auch im Baugewerbe neue Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Nachhaltigkeit schaffen, so der Landesrat. Davon ausgehend zeigte sich Theiner überzeugt, "dass sich die alpine Makroregion zu einer Modellregion mit Leuchtturmfunktion für andere Regionen entwickeln kann, wenn es um Energieeffizienz und um eine ausgeglichene Energiebilanz durch die Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen geht." Die Vision sei die Makroregion Alpen als "smart mountain region", die für intelligente Energienutzung, Forschung und Innovation steht und eine Chance dafür ist, dass Alpenkerngebiet, Alpenvorland und Metropolen auf Augenhöhe gemeinsame Entwicklungen lancieren und vorwärts bringen.

Die 13. Auflage der Veranstaltungsreihe "Open Days - Europäische Woche der Regionen und Städte" vom 12. bis 15. Oktober 2015 stand unter dem Motto "Europas Regionen und Städte: Partner für Investitionen und Wachstum" und wurde von rund 200 Regionen und Städten aus 30 Ländern in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) und der Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission organisiert.

mpi


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