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Euregio-Präsident Platter in Brüssel

Arbeitsgespräch mit EU-Regionalkommissarin Cretu zur Alpenraumstrategie.

Euregio-Präsident LH Günther Platter traf EU-Regionalkommissarin Corina Cretu.
Zoomansicht Euregio-Präsident LH Günther Platter traf EU-Regionalkommissarin Corina Cretu.

EVTZ-Präsident LH Günther Platter traf heute in Brüssel EU-Regionalkommissarin Corina Cretu.

Bei einem Arbeitsgespräch am Mittwoch mit EU-Regionalkommissarin Corina Cretu in Brüssel betonte Tirols Landeshauptmann Günther Platter einmal mehr die aktive Rolle Tirols bei der Erarbeitung der Alpenraumstrategie und des dazugehörigen Aktionsplans: „Tirol hat sich von Beginn an für die Erhaltung eines lebenswerten Alpenraums eingesetzt und war gemeinsam mit Südtirol und Trentino sowie Bayern Motor für diese Initiative. Uns ist es wichtig, eine zukunftsfähige überregionale Alpenraumstrategie umzusetzen. Deshalb bringen wir unser Know-how, unsere Netzwerke und vor allem unsere Vorstellungen ein.“ LH Platter wies bei dem Treffen auf die Notwendigkeit eines eigenen Koordinators als Gesicht der Makroregion Alpen, Zuständigen für das Tagesgeschäft und Schnittstelle zur Europäischen Kommission hin.

Außerdem berichtete LH Platter von der positiven Entwicklung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. „Wir haben in den letzten Jahren sehr große Fortschritte in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gemacht“, bezeichnete der derzeitige Euregio-Präsident die Europaregion als „Vorzeigeprojekt“ in der EU und verwies auf eine Vielzahl von Projekten in den Bereichen Jugend, Wissenschaft oder Kultur. Besonders hervor hob Platter die gemeinsamen Aktivitäten anlässlich „100 Jahre Erster Weltkrieg“. „Der Erste Weltkrieg war eine europäische Tragödie, die unzählige Menschenleben forderte. Unsere Botschaft lautet ‚Nie mehr wieder‘“, nahm LH Platter Bezug auf die Europäische Union als Friedensprojekt.

Die Alpenstrategie (EUSALP)

  • Auf Initiative der Alpenregionen erteilte der Europäische Rat der Europäischen Kommission den Auftrag, bis Juni 2015 eine makroregionale Strategie der EU für den Alpenraum auszuarbeiten. Dadurch soll ein intelligentes, ökologisch verträgliches und sozial gerechtes Wachstum dieses Kernraumes Europas ermöglicht werden.
  • Insgesamt fünf EU-Mitgliedsstaaten (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien), zwei Drittstaaten (Schweiz und Liechtenstein) sowie 48 Alpenregionen mit über 70 Millionen EinwohnerInnen – davon 14 Millionen im eigentlichen Berggebiet – sind an der Alpenraumstrategie beteiligt.
  • Neben dem Ostseeraum, der Donauregion und dem adriatisch-ionischen Raum liegt nunmehr für den Alpenraum die vierte offiziell anerkannte Makroregionale Strategie der EU vor.  

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