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Südtiroler in der Welt: "Guter Draht in die Heimat"

Rente, Rückkehr und Grenzpendler, zuletzt aber immer öfter auch Fragen zur Auswanderung: Mit diesen Themen beschäftigen sich die "Südtiroler in der Welt“. Südtirols Landesrätin Martha Stocker hat sich mit der Spitze der Heimatfernen-Arbeitsstelle getroffen und unterstrichen, dass das Land - über Beratung und Information - den Südtirolern im Ausland den guten Draht in die Heimat garantieren wolle.

Rosemarie Mayer, Rosa Franzelin, Erich Achmüller und Martha Stocker (von links). Foto:LPA/Dekas
Zoomansicht Rosemarie Mayer, Rosa Franzelin, Erich Achmüller und Martha Stocker (von links). Foto:LPA/Dekas

Landesrätin Martha Stocker ist in der Landesregierung nicht nur für Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit zuständig, sondern verfolgt auch die Anliegen der "Auslandssüdtiroler". Für Stocker ist dieser Bereich kein Neuland, bereits seit Jahren hält sie engen Kontakt zu den Heimatfernenorganisationen. Diesen engen Kontakt will sie als Landesrätin weiter ausbauen: „Ich bin seit vielen Jahren mit den Heimatfernen verbunden. Es ist mir deshalb eine Ehre, jetzt auch in der Landesregierung dafür verantwortlich zu sein, dass die Südtirolerinnen und Südtiroler in der Welt sowie deren Kinder und Kindeskinder weiterhin einen guten Draht zur Heimat haben." Beim Zusammentreffen mit Rosa Franzelin, Erich Achmüller und Rosemarie Mayer von den Südtirolern in der Welt betonte Landesrätin Stocker, dass es wichtig sei, den Heimatfernen konkrete Hilfestellungen zu bieten: „Es geht um die Unterstützung für einen guten Start im Ausland, und dazu ist eine beratende Vermittlung und zielgerichtete Information sehr hilfreich", so Stocker.

"Die Heimatfernen-Arbeitsstelle hat in der Vergangenheit bereits viel Arbeit geleistet, die Verbindungen zu den Südtirolern im Ausland aufgebaut und ist jetzt dabei, ihr eigenes Tätigkeitsfeld den sich ändernden Anforderungen anzupassen", so Erich Achmüller. In den letzten Jahren seien die Südtiroler in der Welt neben der kulturellen Brücke zur Heimat Anlaufstelle v.a. in Pensionsfragen, bei Fragen zur Rückkehr nach Südtirol oder für Grenzpendler gewesen, nun orientiere sich die Tätigkeit verstärkt auch in Richtung Südtiroler, die jetzt aktuell ins Ausland gehen wollen, berichtete die Delegation gestern der Landesrätin. „Wenn junge Menschen ins Ausland gehen, wenden sie sich immer öfter an die Heimatfernen-Stelle, um Fragen zu Steuer, Meldeamt oder Krankenversicherung und vieles mehr  beantwortet zu bekommen. Die Südtiroler in der Welt wollen diese Beratungstätigkeit gezielt ausbauen und bieten heuer erstmals eine Infoveranstaltung für junge Südtiroler direkt vor Ort, in München, an", berichtet Stocker.


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