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Ländliche Entwicklung und Makroregion: LH Kompatscher bei Minister Rupprechter

Die Ländliche Entwicklung und deren Neuausrichtung auf europäischer Ebene waren heute (27. Jänner) die zentralen Themen eines Treffens der beiden Landeshauptleute Arno Kompatscher und Günther Platter mit dem österreichischen Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter. Einig war man sich, dass man sich durch einen gemeinsamen Auftritt - etwa als Makroregion Alpen - in Brüssel Gehör verschaffen müsse.

Drei Tiroler in Wien: (v.l.) LH Platter, BM Rupprechter und LH Kompatscher (Foto: BMLFUW)
Zoomansicht Drei Tiroler in Wien: (v.l.) LH Platter, BM Rupprechter und LH Kompatscher (Foto: BMLFUW)

Mit dem Besuch bei Bundesminister Rupprechter ging die Antrittstour von Südtirols Landeshauptmann Kompatscher heute in Wien zu Ende. Es war ein Besuch zweier Tiroler - mit Kompatscher war auch Tirols Landeshauptmann und EVTZ-Präsident Platter zu Gast - bei einem weiteren Tiroler, der nun die Agrargeschicke Österreichs in seinen Händen hält. "Es ist natürlich ein Vorteil, wenn ein Tiroler dieses Amt innehat, weil man ihm die Gegebenheiten in unserem Land nicht erklären muss", so Kompatscher nach dem Treffen.

Zudem ist Rupprechter, der selbst in Brüssel tätig war, ein ausgesprochener Kenner der EU-Agrarpolitik und -verwaltung. "Und die Agrarpolitik ist nun einmal ein Bereich, der ganz zentral von Brüssel gestaltet wird", so der Landeshauptmann. Derzeit ist etwa die Ländliche Entwicklung und deren Neugestaltung in den Jahren bis 2020 eines der zentralen Themen der Agrarpolitik. "Wenn wir in diesem Zusammenhang auch die Interessen der Berglandwirtschaft gewahrt wissen wollen, dann müssen wir Allianzen suchen und uns möglichst breit aufstellen", so Kompatscher.

Heute wurde etwa über die Zukunft einer Makroregion Alpen beraten, an der derzeit gefeilt wird. "Sie könnte man in einem solchen Fall als Sprachrohr in Brüssel nutzen", so der Landeshauptmann. Verfolge nämlich der gesamte Alpenraum ähnliche Strategien, sei ein Durchbruch in Brüssel leichter zu erreichen, als bei einem Alleingang der einzelnen Länder. "Es ist deshalb wichtig, dass in dieser Makroregion auch wirklich jene die Leitlinien vorgeben, die das Herz der Alpen bilden", so Kompatscher nach dem Treffen mit dem Agrarminister.


(chr)


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