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EUSALP: Internationaler Kongress zur Energieeffizienz

Die Energieeffizienz in Klein- und Mittelständischen Unternehmen steht morgen und übermorgen im Mittelpunkt einer EUSALP-Tagung in Bozen.

EUSALP: Internationaler Kongress zur Energieeffizienz
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Den Alpenraum zu einer Modellregion für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien machen: An dieser Aufgabe arbeitet die Aktionsgruppe 9 der EU-Makrostrategie für den Alpenraum (EUSALP) unter der Federführung der KlimaHaus-Agentur. Diesem Ziel dient auch der 1. EUSALP Energie Kongress, den die KlimaHaus-Agentur am Sitz der Handelskammer in Bozen veranstaltet und den Landeshauptmann Arno Kompatscher am morgigen 9. Juni 2017 um 14 Uhr eröffnet wird. 

Im Brennpunkt der Veranstaltung stehen die Energieeinsparpotentiale der kleinen und mittelständischen Unternehmen und die Frage, wie Energiesparmaßnahmen für KMU attraktiv gemacht werden können. Während Großunternehmen durch die Europäische Energieeffizienz-Richtlinie nämlich verpflichtet sind, Energie-Audits durchzuführen, sind Energieeffizienzmaßnahmen in KMU freiwillig.

Beim EUSALP Energie Kongress werden am Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über den aktuellen politischen Rahmen der Energieeffizienzförderung in kleinen und mittelständischen Unternehmen diskutieren und gemeinsame Thesen entwickeln, wie die Europäische Makrostrategie für den Alpenraum dazu beitragen kann, Energieeffizienzpolitik für kleine und mittlere Unternehmen im Alpenbogen attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten.

Unter den Referenten sind EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, der in der Energieeffizienz in KMU eine Chance für die Makrostrategie für den Alpenraum sieht, der Präsident der ENEA (Agenzia Nazionale per le Nuove Tecnologie, l’Energia e lo Sviluppo economico sostenibile), Federico Testa, der die Energieeffizienzmaßnahmen in KMU aus volkswirtschaftlicher Sicht beleuchten wird, Rupert Pritzl vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, der die Bayerische EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) vorstellen wird, und Petra Lackner von der Österreichischen Energieagentur, Programmleitung "energieeffiziente Betriebe", die über das österreichische Programm zur Steigerung der Energieeffizienz in Betrieben berichten wird. Der Direktor der KlimaHaus-Agentur und Leiter der EUSALP-Aktionsgruppe 9, Ulrich Santa, wird Einblick in das Programm KlimaFactory geben. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion des EUSALP-Kongresses zur Energieeffizienz geht es um die Frage, welche Rolle die Makrostrategie zur Förderung der Energieeffizienz in KMU spielen kann?

Die EU-Strategie für den Alpenraum ist die vierte makroregionale Strategie in Europa. Die Umsetzung läuft seit dem 2016. EUSALP ist ein Verbund aus sieben EU-Mitgliedsstaaten, zwei Drittstaaten, 48 Regionen und insgesamt über 70 Millionen Einwohnern. 

Der Kongress wird im Rahmen des Alpine Space Projekts AlpGov organisiert und aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung EFRE im Rahmen des Interreg Alpine Space Programms mitfinanziert.

Informationen und Programm:
www.klimahaus.it/de/eusalp-energie-kongress-2017--7-1287.html

jw


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