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Tiroler Jagdstatistik 2016

„Die Richtung stimmt, wir sind jedoch noch nicht am Ziel.“ So kommentiert Tirols LHStv Josef Geisler die aktuelle Jagdstatistik 2016 und bedankt sich bei den Jägerinnen und Jägern für das Bemühen.

Tiroler Abschussquote zu 80 % erfüllt
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Zwar liegen die Abschüsse von Rot-, Reh-, Gams-, Stein- und Muffelwild neuerlich unter dem Soll. Beim Rotwild hat sich die Abschussquote 2016 gegenüber dem Vorjahr ohne Fallwild jedoch von 75 auf 80 Prozent erhöht. Von den vorgeschriebenen 11.233 wurden 9.009 Stück Rotwild erlegt. Inklusive Fallwild erhöht sich die Erfüllungsquote  auf  85,3 Prozent.

Bei der Abschussplanung für das Jagdjahr 2017 wird erstmals das so genannte System der Verjüngungsdynamik zum Einsatz kommen. Jagdausübungsberechtigte, Gemeindewaldaufseher und Grundeigentümer haben dazu gemeinsam vor Ort den Ist-Zustand des Waldes erhoben und dokumentiert. Die Entwicklung der Jungwaldbestände wird bei der Abschussplanung berücksichtigt.

„Der gemeinsame Weg von Jagd und Forst und das neue Jagdgesetz bewähren sich“, ist LHStv Geisler überzeugt. Wo es nicht mehr zu tolerierende Wildschäden im Wald gibt, muss der Rotwildbestand auf ein verträgliches Maß reduziert und dem Lebensraum angepasst werden. Damit werden auch die Gesundheit des Wildes und die Schutzfunktion des Waldes gewährleistet.

Als „zweifelsohne große Herausforderung“ für die Jägerschaft bezeichnet Geisler die gebietsweise intensive Naturnutzung. Diese wirkt sich negativ auf die Ruhe des Wildes wie auch auf den Wald aus. Über das Projekt „Bergwelt Tirol miteinander erleben“ wird auch in den kommenden Jahren daran gearbeitet, sportliche Aktivitäten im freien Gelände in Einklang mit der Natur zu bringen.

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