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25 Jahre Alpenkonvention: Südtiroler Landesrat Theiner in Salzburg

Österreich steht der Alpenkonvention vor. Bei der Feier in Salzburg verwies LR Theiner auf die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Gruppenbild bei der 25-Jahresfeier der Alpenkonvention mit Umweltminister Rupprechter und Landesrat Theiner in Salzburg - Foto: Land Salzburg/Robert Strasser
Zoomansicht Gruppenbild bei der 25-Jahresfeier der Alpenkonvention mit Umweltminister Rupprechter und Landesrat Theiner in Salzburg - Foto: Land Salzburg/Robert Strasser
Landesrat Richard Theiner bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung des österreichischen Alpenkonvetionsvorsitzes in Salzburg - Foto: Land Salzburg/Robert Strasser
Zoomansicht Landesrat Richard Theiner bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung des österreichischen Alpenkonvetionsvorsitzes in Salzburg - Foto: Land Salzburg/Robert Strasser

Die Alpenkonvention ist ein völkerrechtlich verbindliches Vertragswerk, das genau vor 25 Jahren, am 7. November 1991 in Salzburg von den Umweltministern der Alpenstaaten und der Europäischen Union unterzeichnet wurde. Im Mittelpunkt der Alpenkonvention steht die besondere Bedeutung der Alpen für Europa als Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraum, der angesichts seiner besonderen Lage und der naturräumlichen Gegebenheiten besonders verletzlich ist.

In Salzburg fand heute (4. November) die Auftaktveranstaltung statt, mit der Österreich von Deutschland den Vorsitz der Alpenkonvention übernimmt und bei der auch das 25-jährige Bestehen gefeiert wurde. Als Vorsitzender der Alpenkonferenz, dem beschließenden Organ der Alpenkonvention, stellte dabei der österreichische Bundesminister Andrä Rupprechter den Vorsitz seines Landes unter das Motto "Schützen und Nützen". "Schutz und Entwicklung des Alpenraumes", sagte Rupprechter, "müssen Hand in Hand gehen. Wir wollen die reichhaltigen Naturschätze der Alpen bewahren und gleichzeitig das Gebiet verantwortungsbewusst wirtschaftlich nützen, um den Alpenraum lebenswert zu erhalten."

Die Schwerpunkte, auf die sich Österreich während der Präsidentschaft in den nächsten zwei Jahren konzentrieren will, sind: Die Rolle der Frau in Bergregionen, Verkehr und Mobilität, Berglandwirtschaft und Bergwald, Naturschutz, Wasser, Klimawandel, Energie und Naturgefahren.

Südtirol war heute in Salzburg durch Umweltandesrat Richard Theiner vertreten, der betonte, dass die grenzüberschreutende Zusammenarbeit gerade im Bereich der nachhaltigen Entwicklung der Berggebiete von strategischem Interesse sei. Landesrat Theiner unterstrich, dass die Bevölkerung in den peripheren strukturschwachen Gebieten der Alpen nur dann nicht abwandere, wenn man ihr eine Chance auf Entwicklung zugestehe.

Mit Blick auf das heute in Kraft getretene Pariser Abkommen zum Klimaschutz verwies Landesrat Theiner auf die ehrgeizigen Ziele, die sich Südtirol  gesetzt habe, um der auch im Alpenraum nachzuweisenden Klimaerwärmung entgegenzuwirken. "Wir überprüfen regelmäßig die Umsetzung unseres Klimaplanes und möchten die Zusammenarbeit in diesem Bereich ausbauen", so Landesrat Theiner. Er kündigte an, dass Südtirol seine jüngsten Daten zur Umsetzung des Klimaplans am kommenden 23. November vorstellen werde.  

jw


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