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Euregio-Umweltpreise 2015 für aktiven Umweltschutz vergeben

Zum siebten Mal wurde vor kurzem der Euregio Umweltpreis vergeben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den aktiven Umweltschutz zu fördern. Mit dem Projekt "Rehkitzrettung" von Claus Langebner und dem Projekt "Meine Ahr" der Grundschule Prettau sind auch zwei Südtiroler unter den Preisträgern.

Gruppenbild mit den Gewinnern des Euregio-Umweltpreises
Zoomansicht Gruppenbild mit den Gewinnern des Euregio-Umweltpreises
Freude über den dritten Platz für die Grundschule Prettau beim Euregio-Umweltpreis: Schulleiterin und Klassenlehrerin Mair und Amtsdirektor Angelucci.
Zoomansicht Freude über den dritten Platz für die Grundschule Prettau beim Euregio-Umweltpreis: Schulleiterin und Klassenlehrerin Mair und Amtsdirektor Angelucci.
Amtsdirektor Giulio Angelucci mit Claus Langebner, der für das Projekt "Rehkitzrettung" prämiert wurde. Foto: Transkom
Zoomansicht Amtsdirektor Giulio Angelucci mit Claus Langebner, der für das Projekt "Rehkitzrettung" prämiert wurde. Foto: Transkom
Im Frühjahr forschten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Prettau für das Projekt "Meine Ahr", für das sie jetzt eine Auszeichnung erhielten. Foto: LPA
Zoomansicht Im Frühjahr forschten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Prettau für das Projekt "Meine Ahr", für das sie jetzt eine Auszeichnung erhielten. Foto: LPA
Dritter Platz beim Euregio-Umweltpreis für die vierte und fünfte Klasse der Grundschule Prettau mit Klassenlehrerin Genoveva Mair (hinten links). Foto: LPA
Zoomansicht Dritter Platz beim Euregio-Umweltpreis für die vierte und fünfte Klasse der Grundschule Prettau mit Klassenlehrerin Genoveva Mair (hinten links). Foto: LPA

Insgesamt waren für die diesjährige Ausgabe des Euregio-Umweltpreises 101 Bewerbungen eingegangen: 43 in Tirol, 18 in Südtirol und 40 in Trentino, davon 57 in der Kategorie "Projekte und Ideen" und 44 in der Kategorie "Maßnahmen und Aktivitäten". Im Mittelpunkt der Preisverleihung, die dieses Jahr in Innsbruck im Landhaus stattfand, standen die 18 für den Umweltpreis nominierten Projekte von Organisationen und Unternehmen aus den drei Ländern. Anwesend waren Tirols Landeshauptmannstellvertreterin und Umweltlandesrätin Ingrid Felipe, Fabio Berlanda, Direktor der Trientner Landesenergieagentur, und Giulio Angelucci, Direktor des Landesamtes für Abfallwirtschaft, die die konstant starke Beteiligung am Umweltpreis sowie die innovativen Projekte lobten.

In der Kategorie "Projekte und Ideen" wurden in Südtirol folgende Organisationen nominiert: die Private Waldspielgruppe Naturns für die Waldorf-Spielgruppe "Die Kinder im Wichtelwald" im Waldplatz oberhalb von Naturns, das Naturmuseum Südtirol für sein Portal FloraFaunaSüdtirol zur kartographischen Darstellung der Verbreitung von Pflanzen- und Tierarten im Land und Claus Langebner für sein Projekt "Rehkitzrettung": Mittels einer Drohne und Wärmebildkamera wird vor dem Mähen von Wiesen die Fläche nach Rehkitzen abgesucht und diese somit vor Unfällen bei der Wiesenmahd bewahrt. Dieses Projekt wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie "Projekte und Ideen" ausgezeichnet.

Auf Tiroler Seite wurde die Liebe & Lose Handels GmbH für einen Supermarkt aus regionalen Produkten und ohne Einwegverpackungen nominiert und mit dem 3. Platz prämiert, weiters Energie Tirol für die Initiative "Richtig heizen mit Holz" und die Neue Mittelschule Wilten als erste Radfahrschule Österreichs.

Im Trentino gingen die Nominierungen an die Eco-Sistemi GmbH für das Projekt "Spark the water, jeder Wassertropfen zählt", an das "Istituto Istruzione Superiore Don Milani" für ein Projekt zur Realisierung von Kaugummi-Sammelbehältern aus recycelten Kaugummis und die "Associazione Goever Cereali del Trentino" für die Föderung und den Anbau von biologischem Getreide in der Valle dei Laghi, die mit dem ersten Preis in dieser Kategorie ausgezeichnet wurde.

In der Kategorie "Maßnahmen und Aktivitäten" wurde für Südtirol GruberDruck als erste 100 Prozent klimaneutrale Druckerei Italiens nominiert, weiters die Business Location Südtirol (BLS) mit dem Projekt "Fahrradwettbewerb Südtirol radelt" und schließlich die vierte und fünften Klasse der Grundschule Prettau mit dem Projekt "Meine Ahr", das den Kindern die Schönheit, Nutzung, Gefahren und eGeschichten des Ahr-Baches vermitteln soll: Das Projekt wurde mit dem dritten Platz in dieser Kategorie prämiert (siehe eigene Pressemitteilung).

In Tirol wurden in dieser Kategorie folgende Wettbewerbsteilnehmer nominiert: Das Tiroler Bildungsforum für die Initiative "Repair Café Tirol", von denen bisher 46 in allen Teilen Tirols stattgefunden haben und die mit dem 1. Platz in dieser Kategorie prämiert wurde. Weiters die Gemeinde Serfaus für die Begegnungszone Serfaus, die eine gleichberechtigte Nutzung der Straße von allen Verkehrsteilnehmern vorsieht, und das LFI Tirol für das Projekt "Schule am Bauernhof – Bewusstseinsbildung einmal anders".

Im Trentino gingen Nominierungen für diese Kategorie an "PAT – Agenzia per la Depurazione" mit dem Projekt "Ökogastronomie Trentino – Umwelt wird serviert", das sich zum Ziel gesetzt hat, umweltbewusste Gastronomiebetriebe hervorzuheben und mit dem zweiten Platz in der Kategorie "Maßnahmen und Aktivitäten" prämiert wurde. Weiters die Sozialgenossenschaften Aurora, die im Netzwerk verschiedene Projekte zur Wiederverwendung von Alltagsutensilien betreuen, und schließlich das Unternehmen "Ecobnb", das eine Internetplattform zum umweltfreundlichen Reisen gegründet hat.

Schließlich wurde von der Trientner Landesenergieagentur der "ENERGIEPREIS TRENTINO" im Wert von 2.000 Euro für das beste Trentiner Projekt hinsichtlich der rationalen Energienutzung bzw. Produktion von alternativer Energie an das Unternehmen "Next Energy Srl" verliehen.

Alle Gewinner, Nominierten und Bewerber sind unter http://www.transkom.it/ zu finden.

mpi


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