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Interreg-Projekt zum Risikomanagement RiMaComm abgeschlossen: Ergebnisse vorgestellt

Die Weiterentwicklung des Risiko- und Kommunikationsmanagements: Dies war Ziel des auf drei Jahre angelegten Interreg-Projektes RiMaComm unter der Führung der Landesabteilung für Brand- und Zivilschutz gemeinsam mit dem Tiroler Zivil- und Katastrophenschutz, dem Zivilschutz der Region Friaul -Julisch Venetien, dem Südtiroler Gemeindenverband und der Landesabteilung Forstwirtschaft.

Zivilschutzdirektor Staffler (5.v.li.) mit Projektpartnern bei der Abschlussveranstaltung des Interreg-Projektes zum Risikomanagement.
Zoomansicht Zivilschutzdirektor Staffler (5.v.li.) mit Projektpartnern bei der Abschlussveranstaltung des Interreg-Projektes zum Risikomanagement.

Wirksame Kommunikationsinstrumente zur Gefahrenabwehr sind im Rahmen des Interreg IV Italien-Österreich Projektes Risk Management and Communication on Local and Regional Level RiMaComm entwickelt worden. Dabei wurden die Kommunikation des Risiko- und Katastrophenmanagements auf Gemeinde-, Landes-, Regionen- und Bundeslandebene in den Mittelpunkt gestellt, eine digitale Kommunikationsplattform zwischen dem Landeszivilschutz, dem Gemeindenverband und den Gemeinden entwickelt sowie ein Handbuch mit dem Titel "Forst" herausgegeben und ein dreisprachiges Glossar ausgearbeitet.

Der Landeshauptmann unterstrich in seiner Rede bei der Abschlussveranstaltung die "Notwendigkeit und Wichtigkeit eines grenzüberschreitenden Austausches der Zivilschützer". Es gehe dabei um das Abstimmen der Fachbegriffe auch unter den deutschsprachigen Behördenvertretern und Einsatzkräften sowie um eine korrekte Übersetzung ins Italienische und Englische.

Die Projektpartner waren durch Anton Mattle, erster Vizepräsident des Landtages des österreichischen Bundeslandes Tirol und Bürgermeister der Gemeinde Galtür, Herbert Walter, Direktor der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz der Nordtiroler Landesregierung, und sein Mitarbeiter Marcel Innerkofler vertreten. Die Partner aus der Region Friaul-Julisch-Venetien waren mit Fabio Di Bernardo und Francesco Miorin bei der Abschlussveranstaltung in Bozen dabei.

Hanspeter Staffler vom Südtiroler Landeszivilschutz bedankte sich besonders beim Gemeindeverband, der mit seinem Vizepräsidenten Joachim Rainalter und dem Mitarbeiter Klaus Fiechter der Veranstaltung vertreten war. Als Experten berichteten auch Paul Profanter der Landesabteilung Forstwirtschaft, seine Mitarbeiterin Angelika Aichner und Günther Walcher vom Landesamt für Zivilschutz. Zivilschutzdirektor Staffler verwies in seiner Rede auch auf den wichtigen Part, den die Kommunikation zwischen Behörden, Einsatzkräften und beteiligten Personen im Katastrophenfall einnimmt; dieses Projekt bildet deshalb die Basis für eine Weiterentwicklung in der Kommunikation zwischen Behörden wie Gemeinden und Land und auch zwischen den Zivilschutzämtern in den Partnerregionen.

Einig waren sich alle Projektpartner, im Bereich des Risk Management and Communication on Local and Regional Level gemeinsam weiterzuforschen und die Zusammenarbeit zu verstärken. (LPA / mac)


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