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EUREGIO-Umweltpreis vergeben

In Trient wurde heute, 22. Dezember, im Beisein der Landesräte Alberto Pacher (Trentino), Michl Laimer (Südtirol) und Hannes Gschwentner (Tirol) der EUREGIO-Umweltpreis 2010 für die besten Ideen und Projekte für die Umwelt in zwei Kategorien verliehen. Sieger in der der Kategorie „Projekte und Ideen“ wurde das Institut für Alpine Umwelt der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen, in der Kategorie „Maßnahmen und Engagement“ gewann die "Associazione di promozione sociale H2O+" aus Trient den ersten Preis.

Der Landeshauptmannstellvertreter des Trentino, Alberto Pacher, bei der Eröffnung der Verleihung des 2. EUREGIO-Umweltpreises
Zoomansicht Der Landeshauptmannstellvertreter des Trentino, Alberto Pacher, bei der Eröffnung der Verleihung des 2. EUREGIO-Umweltpreises
Übergabe Euregio-Umweltpreis Kategorie Maßnahmen und Aktivitäten
Zoomansicht Übergabe Euregio-Umweltpreis Kategorie Maßnahmen und Aktivitäten

87 Projekte wurden heuer bei der zweiten Auflage des Umweltpreises EUREGIO Tirol-Südtirol-Trentino eingereicht. 40 in Südtirol, 29 im Trentino und 18 in Tirol, davon 65 in der Kategorie „Projekte und Ideen“ und 22 in der Kategorie „Maßnahmen und Aktivitäten“. In beiden Kategorien wurden jeweils drei Gewinner ausgezeichnet. In Trient wurden im Beisein der  Umweltreferenten Alberto Pacher, Michl Laimer und Hannes Gschwentner die Sieger der Ausschreibung zum aktiven Umweltschutz gekürt.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr war der Umweltpreis EUREGIO 2010 der Länder Tirol, Südtirol und Trentino 2010 zum zweiten Mal ausgeschrieben worden, und zwar wieder als Gemeinschaftsprojekt der Landesumweltagentur Südtirol, der Abteilung Umweltschutz Tirol, der Umweltagentur Trient und der Firma Transkom KG aus Bozen.

Durch den Umweltpreis EUREGIO Tirol-Südtirol-Trentino 2010 konnten sowohl Unternehmen als auch einzelne Bürger ihre Umweltideen und Umweltprojekte vorstellen und bekannt machen. „Damit wollen wir die Bürger für Umweltschutz sensibilisieren, sie motivieren, selbst einen Beitrag dazu zu leisten und gleichzeitig auch Innovation im Umweltbereich fördern“, so Südtirols Umweltlandesrat Laimer.

Gewinner und Projekte:

Kategorie
"Projekte und Ideen"

  • 1° Europäische Akademie Bozen - Institut für Alpine Umwelt
    (Ein Projekt im Auftrag des Ressorts für Landwirtschaft der Provinz Bozen)
    "Wiesenmeisterschaft 2010: Wer hat die schönste Wiese im ganzen Land"
    Kurz: Ziel des Projektes ist, das Bewusstsein von Landwirten und der Öffentlichkeit für den hohen Wert extensiv bewirtschafteter Wiesen zu stärken und damit einen Beitrag für die Erhaltung der Biodiversität zu leisten.
  • 2° Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH
    "Kitzbüheler Alpen - die größte E-Bike-Region der Welt"
    (Kitzbüheler Alpen - la più grande regione di e-bike del mondo)
    Kurz: 440 Verleihräder, 99 Verleihstationen - neue Zielgruppen, die ein intensives Naturerlebnis ohne Anstrengung suchen.
  • 3° Chiara Pelloso
    "Energo Park"
    Kurz: Schlägt vor einen Energie-Spielplatz zu realisieren. Es wurden bereits innovative Geräte ausgesucht, welche während dem Spiel durch die Bewegungsenergie der Kinder in Bewegung gesetzt werden bzw. andere Geräte in Bewegung setzten oder mittels erneuerbarer Energie funktionieren.
    3° Ing. Manfred Abenthung
    "Energiehauspark"
    Kurz: Eröffnung Mai 2010. Erste österreichweite und alpenländische Plattform für energiesparendes Bauen und Wohnen sowie umweltbewusstes Heizen, Kühlen und Sanieren. Auf 6.000 qm präsentieren bis zu 30 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen.

Kategorie
"Maßnahmen und Aktivitäten"

  • 1° Associazione di promozione sociale H2O+
    "Umweltschutz-Engagement der Vereinigung mittels verschiedener Initiativen und Projekte"
    Kurz: Verschiedene realisierte und zu realisierende Projekte. Unter anderem "Reflection Cube", das eine öffentliche Kunst-Installation von ca. 3x3 Metern ist, in der der Besucher eingeladen wird, einen Parcours über den globalen Klimawandel durchzugehen.
  • 2° Gemeinde Galtür
    "Gemeindehaus Galtür mit Biomasse Nahwärmeheizanlage"
    Kurz: Eines der energieeffizientesten öffentlichen Gebäude Tirols – im Februar 2010 von Energie Tirol mit dem Energiequalitätssiegel "EQ" ausgezeichnet.
  • 3° Versuchzentrum Laimburg - Sachbereich ökologischer Anbau
    "Ökologisierung des Obst- und Weinbaus in Südtirol"

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