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Bessere Arbeitsplätze: Austausch zwischen Südtirol und Trentino

Wie Wohlbefinden und Leistungstärke am Arbeitsplatz gefördert werden können, darüber haben sich die zuständigen Beiräte in Südtirol und im Trentino ausgetauscht

Die beiden Vorsitzenden Manuela Pierotti (des Südtiroler Beirates: dritte von rechts) und Antonella Chiusole (des Trentiner Beirates: vierte von rechts) mit den Mitgliedern des Südtiroler Landesbeirates
Zoomansicht Die beiden Vorsitzenden Manuela Pierotti (des Südtiroler Beirates: dritte von rechts) und Antonella Chiusole (des Trentiner Beirates: vierte von rechts) mit den Mitgliedern des Südtiroler Landesbeirates

Mit Engagement und Überzeugungskraft könne die Qualität der Arbeitsplätze und folglich auch die Leistung, der dort Arbeitenden positiv beeinflusst werden, waren sich die Vertreter des Südtiroler Landesbeirats für Gleichbehandlung, Wohlbefinden und gegen die Diskriminierung am Arbeitsplatz und die Vorsitzende des Trentiner Pendants Antonella Chiusole einig. Bei einem Treffen vor Kurzem in Bozen wurde besprochen, wie Arbeitsplätze optimiert werden können, damit die Mitarbeiter zufrieden sind, sich wohlfühlen und so auch bessere Leistungen erbringen. Zur Sprache kamen Themen wie Betriebswelfare, Arbeitszeiten oder Age Management zu denen Erfahrungen ausgetauscht wurden. Zugleich wurde eine mögliche Zusammenarbeit ausgelotet. Der Südtiroler Landesbeirat plant einen Verwaltungsexperten aus Berlin als Referenten einzuladen, um sich eingehender mit „Diversity Management“ zu befassen.

Der Landesbeirat für Gleichbehandlung, Wohlbefinden und gegen die Diskriminierung am Arbeitsplatz mit insgesamt acht Mitgliedern und den jeweiligen Ersatzpersonen wurde 2015 mit Landesgesetz eingesetzt. Vorsitzende ist Manuela Pierotti und ihr Vize ist Lukas Weissensteiner. Der Beirat hat unter anderem die Aufgaben des Beirates für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau und jene der "Vertrauensleute für vermutliche Opfer von Belästigungen am Arbeitsplatz". Außerdem gewährleistet der Beirat, dass bei der Aufnahme in den Dienst, bei der Berufsbildung, beim beruflichen Aufstieg und bei der Arbeitssicherheit die direkte und indirekte Diskriminierung in Bezug auf das Geschlecht, das Alter, die sexuelle Orientierung, die Hautfarbe, die ethnische Herkunft, die Beeinträchtigung, die Religion oder die Sprache unterbleiben.

SAN


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