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Vier neue ESF-Aufrufe: Beschäftigung durch Weiterbildung ankurbeln

Die Landesabteilung Europa hat die vier neuen Aufrufe zur Projekteinreichung im Rahmen des ESF vorgestellt, für die 4,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

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Weiterbildungsmaßnahmen für junge Menschen bis 29 Jahre, für Frauen sowie für Einwanderer und Langzeitarbeitslose stehen im Fokus der vier neuen Aufrufe zur Projekteinreichung im Rahmen des Europäischen Sozialfonds ESF, die heute im Landhaus 2 in Bozen vorgestellt wurden. Die Landesregierung hatte die Bedingungen für vier Aufrufe Ende Februar genehmigt. Für die gegenständlichen Aufrufe stehen 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Projektvorschläge können bis zum 2. Mai 2017 eingereicht werden. 

"Die Aufrufe betreffen allesamt den Bereich Beschäftigung, die sogenannte Achse 1", führte Abteilungsdirektor Albrecht Matzneller in die heutige Vorstellung ein. Die Beschäftigungssituation in Südtirol sei zwar gut, trotzdem gebe es viele Personen, die nach einem Weg in die Arbeitswelt suchten. Gerade diese Wegfindung sei das Ziel der nun über den ESF zu finanzierenden Fortbildungsmaßnahmen, nämlich bestimmte Personengruppen zum Eintritt in die Arbeitswelt zu befähigen und sie darauf vorzubereiten. 

Der Direktor im ESF-Landesamt, Alex Kemenater, und Elisabeth Schnitzer vom Bereich Programmierung des ESF-Amtes gaben Einblick in die neuen Aufrufe. Demnach sollten mögliche Projektträger "tendenziell kurzfristigen Weiterbildungsmaßnahmen" organisieren, "die darauf ausgerichtet sind, grundlegende, übergreifende und fachberufliche Kompetenzen" zu vermitteln, die "für den Zugang zum Arbeitsmarkt, die berufliche  Eingliederung und Wiedereingliederung notwendig sind". Dabei wird ein besonderer Fokus auf "innovative Sektoren wie Green Economy" gerichtet.

Die Weiterbildungsprojekte sollen technische und fachliche Kompetenzen vermitteln, die auf bestimmte Berufssparten zugeschnitten sind. Ebenfalls sollen sich die Weiterzubildenden fachübergreifende Kompetenzen aneignen können, die für die Eingliederung in und den Verbleib auf dem Arbeitsmarkt notwendig sind.

Über die Teilnahmevoraussetzungen und die Teilnahmebedingungen, das Informationssystem und die Mindestanforderungen für die Akkreditierung informierten anschließend Luca Storti und Stefano Zanotelli vom Bereich Verwaltung des ESF-Amtes. 

 

Informationen
www.provinz.bz.it/europa/de/eu-foerderung/bandi-e-avvisi.asp

(jw)


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