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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf dem Weg zur Lehrausbildung

Tiroler Abeitslandesrat Johannes Tratter besuchte Projekt MyKey in Innsbruck

v.re.: Arbeitslandesrat Johannes Tratter mit Projektleiter Kurt Hofer, Kursteilnehmer Amir Gholami und Ines Bürgler, Vorständin Abteilung Gesellschaft und Arbeit.
Zoomansicht v.re.: Arbeitslandesrat Johannes Tratter mit Projektleiter Kurt Hofer, Kursteilnehmer Amir Gholami und Ines Bürgler, Vorständin Abteilung Gesellschaft und Arbeit.

Ein im Juni unter dem Titel „MyKey – Leben und Arbeiten in Tirol“ gestartetes Projekt des Landes soll unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen den Zugang zur Lehre ermöglichen.

Heute, Mittwoch, besuchte LR Johannes Tratter die TeilnehmerInnen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Das vom Land Tirol unter Nutzung von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds durchgeführte Projekt sieht der Tiroler Arbeitslandesrat als wertvolle Hilfe bei der Integration minderjähriger Flüchtlinge: „Möglichst früher Spracherwerb, Ausbildung und Arbeit sind schließlich die Schlüssel zur erfolgreichen Integration. Durch MyKey erhalten junge Asylsuchende professionelle Unterstützung auf diesem Weg.“ Ziel ist, die jungen Menschen sprachlich und schulisch so gut vorzubereiten und zu fördern, dass es ihnen gelingt, eine spätere Lehre und Berufsschulausbildung erfolgreich zu bewältigen. Projektverantwortlich ist die Arbeitsmarktförderung (AMF) des Landes Tirol, die entsprechende Förderungen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) schöpfen konnte. Die Kofinanzierung erfolgt über Landesmittel aus dem Fachbereich Integration. Umgesetzt wird das Projekt über den Bildungsträger ibis acam Bildungs GmbH.

MyKey vermittelt Basisbildung

Der Kurs umfasst verpflichtend 30 Wochenstunden plus zehn Wochenstunden freiwillige Kleingruppenförderung. Jugendliche, die für die Aufnahme in Frage kommen, erhalten für die Dauer von maximal zwölf Monaten Unterricht in Deutsch, Mathematik, Englisch sowie konkrete Lernhilfe. Bedarfsorientiert kommt fallweise eine Verlängerung (bis zu sechs Monate) in Frage. Bei Aufnahme einer Lehrstelle am regulären Arbeitsmarkt können die TeilnehmerInnen bis zur Beendigung der ersten Berufsschulklasse nachbetreut werden.  

(Autorin: Eva Horst-Wundsam)


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