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Erwerbstätigkeit: Südtiroler Landesregierung will nicht auf Lorbeeren ausruhen

Die Erwerbstätigenquote ist im 3. Jahresquartal weiter angestiegen. LH Kompatscher und LRin Stocker sehen darin eine Bestätigung für die gesetzten Maßnahmen.

Das Landesstatistikinstitut ASTAT hat heute die Daten zur Erwerbstätigkeit für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. Demnach stieg die Erwerbstätigenquote in Südtirol für die Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren im dritten Quartal 2016 deutlich an und zwar auf 75,4 Prozent. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank unterdessen weiter auf 3,6 Prozent.

„Damit haben sich die Zahlen in diesem Jahr laufend verbessert, auch gegenüber den Werten des dritten Quartals von 2014 und 2015 schneiden wir heuer zwei Prozentpunkte besser ab“, freut sich Landeshauptmann Kompatscher. Der Landeshauptmann wertet diese Entwicklung auch als Bestätigung dafür, dass die gesetzten Maßnahmen greifen. Sie seien aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen.

Auch wenn Südtirol im europäischen Vergleich sehr gute Daten aufweist, seien im Bereich Arbeit große Herausforderungen zu bewältigen. „Wir werden die Beschäftigung nach wie vor im Brennpunkt behalten, um die ehrgeizigen Ziele unseres Mehrjahresplans für Beschäftigung zu erreichen, der eine Beschäftigungsquote von 80 Prozent bis zum Jahr 2020 vorsieht“, betonen Landeshauptmann Kompatscher und Arbeitslandesrätin Martha Stocker. Dafür wolle die Landesregierung mehr Finanzmittel in die Hand nehmen als bisher. Auch solle der Europäisch Sozialfonds zielgenau genutzt, Nachfrage und Angebot mit Hilfe der elektronischen Arbeitsbörse besser zusammengeführt und durch Dezentralisierung wohnortnahe Arbeitsangebote geschaffen werden. Als weiteres Ziel nennt Arbeitslandesrätin Stocker die Gewinnung von hochqualifizierten Arbeitskräften im Euregio-Raum, wie erst kürzlich zwischen den drei Arbeitslandesräten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino vereinbart.  

jw


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