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Tirols Landeshauptmann zu Gewalt gegen PolizistInnen bei Demo am Brenner

Tirols Landeshauptmann Günther Platter verurteilt die Gewalt gegen PolizistInnen bei der Demonstration am Sonntag am Brenner scharf: "Es ist legitim, in der Frage von Grenzkontrollen geteilter Meinung zu sein, und es hat auch jeder das Recht, seine Meinung im Rahmen einer friedlichen Kundgebung zu äußern. Wenn dieses Recht aber für die Anwendung von Gewalt missbraucht wird, geht das zu weit und ist entschieden abzulehnen. Wenn DemonstrantInnen jene PolizistInnen, die für die sichere Durchführung und Abwicklung einer Demonstration sorgen, attackieren, ist das nicht zu tolerieren und verlangt nach harten Strafen!“

Nach aktuellem Stand gehen die Behörden derzeit von fünf verletzten PolizistInnen aus. 100 PolizistInnen waren bei der Demo am Brenner im Einsatz, zudem der Polizeihubschrauber Libelle, das Rote Kreuz mit sieben Rettungstransportwägen, die Feuerwehr Gries am Brenner und Beamte des Staatsschutzes Italien. „Ich hoffe, dass es der Polizei rasch gelingt, die gewalttägigen Urheber auszuforschen“, so Tirols Landeshauptmann.

Unabhängig von den zu verurteilenden Vorfällen am Brenner bekräftigt LH Platter heute einmal mehr seine Linie in der Flüchtlingspolitik. „Es braucht eine spürbare Reduktion der Flüchtlingsbewegungen nach Europa. Niemand von uns wünscht sich Grenzkontrollen am Brenner. Wenn allerdings die Europäischen Staaten nicht in der Lage sind, die Außengrenzen abzusichern, ist Österreich gezwungen, Grenzkontrollen am Brenner durchzuführen. Über die Einrichtung des Grenzmanagements wird lageabhängig vom Innenministerium entschieden“, so LH Platter abschließend.

Florian Kurzthaler


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