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LRin Stocker informiert sich über integrative Arbeitsprojekte in Vorarlberg

ine Südtiroler Delegation, angeführt von Soziallandesrätin Martha Stocker, hat unlängst in Vorarlberg eine Reihe von Projekten mit Schwerpunkt Integration am Arbeitsplatz von Menschen mit Behinderung besucht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Durchführungsbestimmungen zum Landesgesetz Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung, die derzeit ausgearbeitet werden, einfließen.

Die Südtiroler Delegation mit Südtirols Landesrätin Martha Stocker, ihrem Vorarlberger Kollegen Christian Bernhard (4.v.l.) und die Vizepräsidentin des Vorarlberger Landtags Gabriele Nussbaumer (2.v.l.)..
Zoomansicht Die Südtiroler Delegation mit Südtirols Landesrätin Martha Stocker, ihrem Vorarlberger Kollegen Christian Bernhard (4.v.l.) und die Vizepräsidentin des Vorarlberger Landtags Gabriele Nussbaumer (2.v.l.)..
Die Integration von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz stand im Mittelpunkt einer Studienreise nach Vorarlberg. Foto: LPA
Zoomansicht Die Integration von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz stand im Mittelpunkt einer Studienreise nach Vorarlberg. Foto: LPA

"Die Arbeit ist einer der wichtigsten Bezugspunkte im Leben eines jeden Menschen, dies gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung", unterstrich Landesrätin Martha Stocker bei ihrem Besuch in Vorarlberg. Deshalb sei Arbeit auch eines der großen Anliegen im neuen Landesgesetz für Menschen mit Behinderungen, das im Juli 2015 verabschiedet wurde. Dieses Gesetz sieht unter anderem vor, dass der Zugang zum ersten bzw. regulären Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer mit Behinderung und für Arbeitgeber einfacher gestaltet wird und beide unterstützend eine umfassende Begleitung erhalten.

Das integrative Modell in Vorarlberg ist ein sehr individuell zugeschnittenes Modell der Arbeitseingliederung von Menschen mit Behinderung. Das dicht gedrängte Besuchsprogramm vor Ort bot den Teilnehmern der Südtiroler Delegation die Möglichkeit, zu ermitteln, welche Initiativen zusätzlich sinnvoll sein könnten, um den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt in Südtirol mit der entsprechenden Arbeitsplatzbegleitung  für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erleichtern. Landesrätin Stocker zeigte sich beeindruckt von den gewonnen Erkenntnissen. "Wir werden künftig ein besonderes Augenmerk auf den Übertritt von der Schule in die nachfolgende Beschäftigung legen und diesen Schritt frühzeitig und gezielt planen." Der bereits bestehende Austausch zwischen den Landesabteilungen und den interessierten Dachorganisationen habe sich diesbezüglich als sehr fruchtbringend erwiesen.

Der zuständige Vorarlberger Landesrat Christian Bernhard begleitete die Südtiroler Delegation, bestehend aus Helmut Sinn (Direktor der Abteilung Arbeit), Robert Grüner, (Leiter des Arbeitsvermittlungszentrums Schlanders), Luca Critelli (Direktor der Abteilung Soziales), Ute Gebert (Amt für Menschen mit Behinderungen), Hansjörg Elsler und Ida Psaier (Arbeitskreis Eltern Behinderter), Georg Leimstädtner (Dachverband für Soziales und Gesundheit) sowie Astrid Pichler (persönliche Referentin der Landesrätin) beim Besuch der verschiedenen Einrichtungen und stellte den Teilnehmern außerdem die  Eckpfeiler der Vorarlberger Behindertenpolitik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie deren strategische Ausrichtung der kommenden Jahre vor.

 

mp


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