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Flüchtlinge und Grenzen: Euregio-LHs am Montag bei Minister Alfano

Am vergangenen Dienstag bei der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, nun beim italienischen Innenminister Angelino Alfano: Die Landeshauptleute der Europaregion, Ugo Rossi, Günther Platter und Arno Kompatscher, werden am kommenden Montag erstmals gemeinsam in Rom auftreten, um ihre Postion zur Flüchtlingsfrage und den Grenzkontrollen am Brenner vorzubringen.

Außengrenzen sichern,das Dublin-Abkommen überarbeiten, Österreich und Italien zur Zusammenarbeit bewegen und das Vorgehen eng mit den lokalen Regierungen absprechen, Grenzkontrollen auf das unbedingt Erforderliche begrenzen - das sind die gemeinsamen Forderungen der Landeshauptleute von Tirol, Südtirol und dem Trentino.

Am kommenden Montag, 22. Februar, werden die Landeshauptleute im Viminal-Palast bei Innenminister Angelino Alfano vorsprechen und die Position der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino darlegen. "Da Grenzkontrollen am Brenner sich besonders stark auf Südtirol auswirken, ist es für uns besonders wichtig, in die Planungen des Innenministerium einbezogen und über alle Schritte rechtzeitig und umfassend informiert zu werden", so Landeshauptmann Arno Kompatscher vor dem Treffen. "Das Flüchtlingsthema ist nicht neu und es besteht bereits eine gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Stellen in Südtirol und über die Grenze hinaus. Neu sind die geplanten Grenzkontrollen. Und da müssen wir auf alle Szenarien vorbereitet sein", ist Südtirols Landeshauptmann überzeugt. Das Treffen mit Innenminister Alfano findet am Montagnachmittag statt.

jw


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