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EU-Regionen: engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit und größere Mobilität zur Ankurbelung der örtlichen Wirtschaft

Spitzenpolitiker europäischer Städte und Regionen trafen in Luxemburg zusammen und forderten die EU auf, mehr dafür zu tun, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken und die Mobilität zu verbessern, insbesondere zwischen weniger gut angebundenen Regionen.

Mitglieder des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) forderten, EU-Finanzierungen - über die Strukturfonds, die Fazilität Connecting Europe und die neue, 315 Mrd. Euro umfassende Investitionsoffensive - auf eine Intensivierung der Beziehungen unter den Regionen auszurichten, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln.Vor dem Hintergrund, dass 37,5% der EU-Bevölkerung in Grenzregionen leben, Ungleichheiten unter den Regionen zunehmen und die Migration eine immer größere Herausforderung bildet, rief AdR-Präsident Markku Markkula zu einer Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf: "Die Schaffung von Synergien zwischen Städten und Regionen kann die Innovation fördern, Märkte öffnen, lokale Investitionen anregen und die Wirtschaft in Schwung bringen. Die Grenzlage muss zu einer 'territorialen Chance' werden, man darf sie nicht als 'geopolitisches Handicap' empfinden. Dies ist der Kern des europäischen Projekts und der europäischen Integration."

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