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Unwetter im Pustertal: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Einsatz hat bestens funktioniert!“

Durch einen Murenabgang eines direkt an der Staatsgrenze verlaufenden Baches in die Drau wurde auf österreichischer Seite die B 100 Drautalstraße auf eine Länge von mehreren hundert Metern überflutet. Durch eine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit dem hauptbetroffenen Südtiroler Ort Winnebach konnte Schlimmeres verhindert und der Einsatz zügig abgearbeitet werden.

EVTZ-Präsident LH Platter:
Zoomansicht EVTZ-Präsident LH Platter:
"Viele Herausforderungen und auch Chancen unserer Zeit lassen sich in einem vernetzten Miteinander viel besser und einfacher bewältigen.“

„Ich danke allen Einsatzkräften und den Behörden in Ost- und Südtirol für die hervorragende Zusammenarbeit beim Unwetterereignis direkt an der Staatsgrenze. Nur durch das ausgezeichnete Zusammenspiel aller Organisationen konnte Schlimmeres verhindert und diese wichtige Straßenverbindung schnell wieder befahrbar gemacht werden“, lobt EVTZ-Präsident Landeshauptmann Günther Platter. „Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gut funktionierende Zusammenarbeit in der Euregio für uns ist. Viele Herausforderungen und auch Chancen unserer Zeit lassen sich in einem vernetzten Miteinander viel besser und einfacher bewältigen.“

„Ein Lkw und ein Pkw waren auf der Drautalstraße von den Wassermassen eingeschlossen. Die Insassen konnten aber alle unverletzt geborgen und in Sicherheit gebracht werden. Experten des Baubezirksamts Lienz, des Wasserbaus und der Wildbach- und Lawinenverbauung treffen jetzt weitere Schutzmaßnahmen für diesen Straßenabschnitt“, informiert Bezirkshauptfrau Olga Reisner. „Ein Dankeschön auch dem Sillianer Bgm Erwin Schiffmann für seinen unermüdlichen Dauereinsatz zur Krisenbewältigung.“ 

Mittlerweile befinden sich wieder alle Pegel unter dem einjährigen Hochwasserpegel. Die beim Unwetter ausgefallene Pegelstelle Arnbach/Drau wird von Technikern der Hydrographie noch heute repariert und wieder in Betrieb gehen.

Eine Gewitterfront ist gestern abends quer über Tirol und Südtirol gezogen und hat mehrere Muren und Überflutungen ausgelöst. Insgesamt standen in Tirol 47 Freiwillige Feuerwehren im ganzen Land im Hilfseinsatz. Die Leitstelle Tirol musste dutzende Alarmierungen abarbeiten. 


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