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Grenzüberschreitend für mehr Arbeitssicherheit: Tagung läuft in Bozen

Dass die Arbeitssicherheit kein Thema ist, das an Ländergrenzen halt macht, zeigt das Alpine Kolloquium für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, das in diesem Jahr mit Hilfe der Landesabteilung Arbeit in Südtirol über die Bühne geht. Die zweitägige Tagung läuft noch bis morgen, 9. Oktober, ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Fertigbauteilen.

LRin Stocker hat das Alpine Kolloquium heute eröffnet. Mit ihr am Podium (v.l.) Abteilungsdirektor Sinn, Claudio Corrarati, Präsident des Paritätischen Komitees, sowie Karl-Heinz Noetel von der deutschen Berufsgenossenschaft der Bauwirtsch
Zoomansicht LRin Stocker hat das Alpine Kolloquium heute eröffnet. Mit ihr am Podium (v.l.) Abteilungsdirektor Sinn, Claudio Corrarati, Präsident des Paritätischen Komitees, sowie Karl-Heinz Noetel von der deutschen Berufsgenossenschaft der Bauwirtsch
Grenzüberschreitende Arbeit: Der sichere Umgang mit Fertigbauteilen steht im Fokus des Alpinen Kolloquiums für Arbeitssicherheit
Zoomansicht Grenzüberschreitende Arbeit: Der sichere Umgang mit Fertigbauteilen steht im Fokus des Alpinen Kolloquiums für Arbeitssicherheit

Unfallversicherer, öffentliche Stellen und Arbeitgeberverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Südtirol treffen sich jährlich zu einem Erfahrungsaustausch in Sachen Arbeitssicherheit. "Gerade in so zentralen Themen ist der Austausch, ist die Zusammenarbeit über die Grenzen grundlegend, weil man voneinander lernen und beispielhafte Initiativen aufgreifen kann", so Südtirols Arbeitslandesrätin Martha Stocker, die das vom Paritätischen Komitee für das Bauwesen in Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Arbeit organisierte Kolloquium heute eröffnet hat. Kernthema des diesjährigen Kolloquiums sind Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Fertigbauteilen.

Die Zusammenarbeit beschränkt sich allerdings nicht auf die jährlichen Tagungen, sondern läuft auch über regelmäßig zusammen kommende Arbeitsgruppen, die unter der aus den Länderkürzeln zusammengesetzten Abkürzung DACHS firmieren. "In diesen Arbeitsgruppen arbeiten wir Grundsatzpapiere für Arbeitgeber und Sicherheitskoordinatoren aus, die auf den europaweit geltenden Normen für die Arbeitssicherheit fußen", so Helmuth Sinn, Direktor der Landesabteilung Arbeit. Auch wenn die Detailregelungen in den Ländern unterschiedlich seien, stellten die DACHS-Dokumente doch wertvolle Handlungsanleitungen für die Wirtschaft dar, so Sinn, der als Beispiel den Leitfaden zur Absturzsicherung nennt.

Das diesjährige Alpine Kolloquium für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz läuft derzeit  im Innenhof des Palais Widmann in Bozen und wird morgen ab 9.00 Uhr fortgesetzt.

chr


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