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EURES TransTirolia: Neue Wege der Zusammenarbeit

Um Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation in Südtirol ging es kürzlich bei der Sitzung des Lenkungsausschusses der grenzüberschreitenden Partnerschaft im Arbeitswesen zwischen Tirol, Südtirol und Graubünden EURES-TransTirolia in Innsbruck. Den Vorsitz führte der Direktor der Landesabteilung für Arbeit und EURES TransTirolia-Präsident Helmuth Sinn.

Das Logo von Eures-TransTirol
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Der Lenkungsausschuss von Eures TransTirolia mit dem Präsidenten Helmuth Sinn in der Mitte
Zoomansicht Der Lenkungsausschuss von Eures TransTirolia mit dem Präsidenten Helmuth Sinn in der Mitte

Dem Lenkungsausschuss gehören neben Sinn der Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Tirol, Toni Kern, der Chef des kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Graubünden, Paul Schwendener, der Abteilungsleiter für Arbeits- und Sozialrecht in der Wirtschaftskammer Tirol, Bernhard Achatz sowie der Landessekretär des Österreichischen Gewerkschaftsbunds ÖGB -Tirol, Peter Hofer, an.

Bei den Gesprächen des Lenkungsausschusses von EURES Trans Tirolia standen die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation in Südtirol im Vordergrund. „Das Bundesland Tirol und der Schweizer Kanton Graubünden stehen derzeit besser da, als wir", stellte Abteilungsdirektor Sinn fest. „Deshalb werden wir in unseren Arbeitsvermittlungszentren verstärkt auch auf die Arbeitsmöglichkeiten in den benachbarten Grenzregionen hinweisen. Insbesondere sind in Tirol viele Lehrstellen frei", so Sinn.

EURES TransTirolia setzt sich für die Förderung der grenzüberschreitenden Beschäftigung in Tirol, Südtirol und Graubünden ein. Getragen wird TransTirolia vom europäischen Arbeitsvermittlungssystem EURES (european employment services).

Bereits im Juni wird laut Sinn ein Treffen der EURES-Berater aus Tirol, Südtirol und Graubünden stattfinden, bei dem konkrete Maßnahmen vereinbart werden sollen. Die EURES-Berater sind Mitarbeiter der Arbeitsvermittlungszentren und für die grenzüberschreitende Beratung und Vermittlung spezialisiert.

Im Herbst soll dann eine Tagung stattfinden, bei der die verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Themen erörtert und ausgetauscht werden. „Dadurch erhoffen wir uns neue Impulse und gegenseitig zu lernen", so Abteilungsdirektor Sinn. Auch die Regelungen zum Mutterschutz in den drei Ländern sollen dabei verglichen werden.

Nähere Informationen zu EURES TransTirolia sind unter http://www.eures-transtirolia.eu/ abrufbar. Dort befindet sich auch eine Job-Börse, bei der aktuell mehr als 3400 Arbeitsstellen im Bundesland Tirol, an die 100 Arbeitsstellen in Graubünden sowie rund 800 Arbeitsstellen in Südtirol angeboten werden.


(SAN)


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