Gesamttiroler Museumstag 2016

Der Gesamttiroler Museumstag 2016 fand am 14. Oktober im Kultur- und Veranstaltungszentrum KIWI in Absam in Tirol statt. Im Mittelpunkt stand das Thema: "Netze knüpfen: Der Mehrwert der Kooperation in der Museumslandschaft". Im Rahmen eines 3-stündigen Dialogs diskutierten über 140 Vertreter aus der Museumslandschaft über neue Initiativen zur Erarbeitung der kulturellen Vielfalt der Euregio Tirol- Südtirol-Trentino.

Entwicklung neuer Formen des Austausches der Museumskollegen innerhalb der Euregio

VIDEO ZUM MUSEUMSTAG:

 

Ziel des zweisprachig geführten Dialogs war es, Museumskollegen in der Euregio im Rahmen eines professionellen Austauschs über museumsrelevante Themen näher zu­sammenzubringen und gemeinsam Lösungsansätze für Herausforderun­gen zu finden, die sich jedem Museum in der Euregio in ähnlicher Weise stellen. Der Euregio Museumstag 2016, der dieses Jahr zum 7. Mal  stattfand, wurde vom Land Tirol (Innsbruck) ausgeschrieben und finanziert.

Bei der Diskussion ging es um praktikable wie effektive Ansätze, um die Besonderheiten der Museen in der Euregio bekannt zu machen, sowie innovative Wege, um einer Vernetzung der Museumskolleginnen und Museumskollegen in der Euregio zu fördern im Hinblick auf die Realisierung grenzüberschreitender gemeinsamer Projekte. Gemeinsam wurde hierzu eine umfassende Liste von Vernetzungsmöglichkeiten erarbeitet.

Einigkeit der Euregio-Kulturlandesräte Tiziano Mellarini, Beate Palfrader und Florian Mussner

Darüber hinaus haben sich die Dialogteilnehmer intensiv über diejenigen spezifischen Anliegen der Museumsarbeit ausgetauscht, die für eine grenzübergreifende institutionelle Zusammenarbeit zwischen Museen aller Größe in der Euregio relevant sind. Auf Grundlage dieser gemeinsamen Überlegungen haben sich interessierte Teilnehmer zur Mitwirkung an den folgenden ersten drei Projektideen angemeldet:

1. Konzeptentwicklung einer grenzübergreifenden web-basierten Plattform zur Optimierung der Kommunikation zwischen den Museen in der Euregio

2. Planung eines grenzübergreifenden Ausstellungsprojektes, das im Rahmen einer aktiven Kooperation der Museen in Tirol, Südtirol und Trentino realisiert wird

3. Entwicklung neuer Formen des Austausches der Museumskollegen in der Euregio, um das vorhandene fachliche Know-How und eine gut funktionierende Vernetzung zu fördern

Benedikt Erhard von der Abteilung Kultur des Landes Tirol, Gabriele Rath (Rath & Winkler - Projekte für Museum und Bildung) und Patricia Munro (World Café Europe e.V.) werden die zahlreichen, aus diesem ersten Dialog entstandenen Ideen und Vorschläge analysieren und als Basis für die weitere Erarbeitung zweisprachig (deutsch und italienisch) dokumentieren. Auf der Grundlage dieser gemeinsamen Arbeit und in Zusammenarbeit mit Museumskollegen aus der Euregio werden 2017 Workshops zur Weiterentwicklung dieser Ideen in stattfinden.

Über World Café Europe

World Café Europe e.V. setzt sich in seiner partnerschaftlichen Arbeit  zum Ziel, die Kraft der Gemeinschaft neu zu entdecken und zu entfalten. Mit partizipativen Dialogen über Themen, die für Bürgerinnen und Bürger in der heutigen Zeit bedeutsam sind, möchte World Café Europe e.V. ein soziales Kapital in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft aufbauen, das neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet und innovative Lösungen ermöglicht. Die langjährigen Erfahrungen in der partizipativen Kommunikation haben gezeigt, dass von diesen Dialogen wichtige Impulse ausgehen, welche für die Lösung drängender gesellschaftlicher und sozialer Probleme benötigt werden.

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