EUSALP - EU-Strategie für die Alpine Region

>> UPDATE: News vom 8. Juni 2017

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Die EU-Strategie für die Alpine Region (EUSALP) ist ein Verbund aus sieben EU-Mitgliedsstaaten, zwei Drittstaaten, 48 Regionen und insgesamt über 70 Millionen EinwohnerInnen.

„Die EUSALP vereint die Alpenländer unter einem Dach, um an gemeinsamen Lösungen zu verschiedenen Themen von Klimawandel über Energie bis hin zu Mobilität und Nachhaltigkeit zu arbeiten. Der Verbund verleiht den Alpenländern auch eine gewichtige Stimme in der Europäischen Union“, sagte LH Günther Platter, der die Gründung der EUSALP maßgeblich vorangetrieben hat. In Sachen Verkehr und Mobilität ist Tirol bereits federführend für die Eusalp tätig. Leiter der Action Group ist Ewald Moser.

Neben der Mautgestaltung und der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene liegen die Schwerpunkte der Aktionsgruppe auf den öffentlichen Verkehr sowie die Verknüpfung der Verkehrsnetze inklusive der Radwege. Auch an einer überregionalen Tarifgestaltung wird gearbeitet. An der Arbeitsgruppe nehmen VertreterInnen von 22 europäischen Regionen teil.

Die Leadfunktion in der Action Group 4 Mobility, welche sich mit der Stärkung der Intermodalität und Interoperabilität im Personen- und Güterverkehr im EUSALP-Raum (7 Staaten und 48 Regionen) befasst, ist vorerst auf drei Jahre angelegt. Die Themen Ausgestaltung der Maut und Verkehrsverlagerung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umwelt, öffentlicher Verkehr (insbesondere grenzüberschreitende Aspekte, u.a. Tarife), Verknüpfung untergeordneter Verkehrsnetze inklusive Radwege, wurden als Schwerpunkte des Arbeitsprogrammes festgelegt. Es handelt sich um Querschnittsmaterien im Verkehrsplanungsbereich, die eine interne Fachkoordination in allen drei Ländern erfordert.

Neben dem Ostseeraum, der Donauregion und dem adriatisch-ionischen Raum liegt nunmehr für den Alpenraum die vierte offiziell anerkannte Makroregionale Strategie der EU vor. Auf Vorschlag von Tirol und Südtirol soll die Umsetzung und Abwicklung der EUSALP-Agenden in einer Servicestelle erfolgen, die im gemeinsamen Vertretungsbüro in Brüssel angesiedelt ist.


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