Euregio-JungforscherInnen Preis 2017

Die PreisträgerInnen 2017

Matthias Rauter, Johannes Lechner und Melanie Plangger – die besten jungen Wissenschaftler der Europaregion wurden beim Forum Alpbach prämiert.

Bereits am Samstag haben sich die Finalisten des Euregio-JungorscherInnen-Preises beim Europäischen Forum Alpbach am Arbeitskreis mit Jungforschern beteiligt. Nun wurden die besten Wissenschaftler, von den 40 Bewerbern für den Euregio-JungforscherInnen-Preis, ausgezeichnet. Der jährlich vergebene mit 2000, 1000 und 500 Euro dotierte Preis wird von den Wirtschaftskammern der Europaregion gestiftet. Eine Jury unter Leitung von Konrad Bergmeister, Präsident der Freien Universität Bozen und Vorstand der Brenner Basistunnel BBT SE, hat die besten Projekte ausgewählt.
Matthias Rauter (Universität Innsbruck), der den ersten Preis bekam, hat sich in seiner Arbeit mit einem Neuronen-Netz beschäftigt, dass Lawinen bis zu einer Genauigkeit von 72 Prozent vorhersagen kann. Der zweitplatzierte Johannes Lechner (Universität Innsbruck) entwickelte in seiner Arbeit eine Bewertungsbasis für Betonschrauben, um bereits bestehende Brückenstrukturen zu verstärken. Mit dem Einfluss von Regionen auf die euroregionale Zusammenarbeit beschäftigte sich die drittplatzierte Melanie Plangger (Universität Innsbruck). Eine Anerkennung gab es für Anna Scuttari (Europäische Akademie Eurac) für die Auseinandersetzung mit nachhaltiger Mobilität als Erlebnis für Touristen und Alessandra Zanon (Europäische Akademie Eurac) für die Erforschung neuer Parkin-bindender Proteine. Den heuer von der Standortagentur Tirol und Energie Tirol bereit gestellten Sonderpreis „TIROL 2050 energieautonom“ gewann Verena Schallhart (Management Center Innsbruck).
Prämiert wurden die Nachwuchsforscher von den Präsidenten der Handelskammern von Südtirol, Tirol und Trentino Michl Ebner, Jürgen Bodenseer und Giovanni Bort. Gratuliert haben den jungen Wissenschaftlern auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und seine Amtskollegen Günther Platter (Tirol) und Ugo Rossi (Trentino).

Die Ausschreibung 2017

Die Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach haben sich in den vergangenen Jahren zum Treffpunkt und Schaufenster der Forschungslandschaft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino entwickelt. Die Tiroltage 2017, die vom 19.-20. August in Alpbach stattfinden, widmen sich mit dem Themenkreis Mobilität im Alpenraum einer Schlüsselfrage für die immer engere Zusammenarbeit der drei Tiroler Landesteile.

Gleichzeitig werden bei den diesjährigen Tiroltagen bereits zum sechsten Mal NachwuchsforscherInnen aus der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino eingeladen, ihre Forschungsarbeiten einzureichen. Eine hochrangige Jury unter der Leitung von Konrad Bergmeister, Präsident der Freien Universität Bozen und Vorstand der Brenner Basistunnel BBT SE, wählt die besten Projekte aus. Diese werden nach Alpbach eingeladen, ihre Arbeiten vorzustellen und sich mit renommierten Wissenschaftern und politischen Verantwortungsträgern direkt auszutauschen.

Preis:

  • 1. Platz: 2.000 Euro
  • 2. Platz: 1.000 Euro
  • 3. Platz: 500 Euro

    1.-6. Platz: je einen Gutschein für die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2018.

Einreichungen sind zu folgendem Thema möglich:

  • Kategorie 1: Nachhaltige Mobilität in alpinen Regionen
  • Kategorie 2: Vernetzung in Recht, Gesellschaft und Verwaltung
  • Kategorie 3: Wirtschaftliche und technologische Innovationen

Sonderpreis:

Tirol-Energieautonom-2050
Im Rahmen von „So fährt Tirol 2050“ vergeben Standortagentur Tirol und Energie Tirol den Sonderpreis „TIROL2050 energieautonom“ in der Höhe von 2.000 Euro für das beste Projekt zum Thema „Alternative Mobilitätslösungen“, das beim Euregio-JungforscherInnenpreis eingereicht wird.

Zielgruppe:

JungforscherInnen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr (Stichtag: 19.08.1982), die zum einschlägigen Thema „Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino: Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino: Mobilität, Technologie und Verwaltung“ wissenschaftlich arbeiten und entweder

  • an den Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Europaregion oder
  • aus der Europaregion stammend an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit tätig sind.

Ablauf:

  • Phase 1: Einreichung einer englischsprachigen Kurzfassung (maximal 1 Seite DIN-A4) bis zum 19. Juni 2017.
  • Phase 2: Der wissenschaftliche Beirat (Jury) setzt sich aus sechs Fachexperten zusammen und lädt je Kategorie 2 JungforscherInnen zur Phase 3 ein.
  • Phase 3: Einreichung eines englischsprachigen Abstracts der wissenschaftlichen Arbeit (max. 4 DIN-A4-Seiten) bis zum 9. August 2017 (neues Datum).

    Vorstellung und Verteidigung der wissenschaftlichen Arbeit beim JungforscherInnenarbeitskreis der Tiroltage im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach am 19. August 2017, 09:00 - 14:00 (in englischer Sprache; Achtung: der Beginn wurde aus organisatorischen Gründen um 1 Stunde auf 09:00 vorverlegt).

    Den FinalistInnen wird die Anreise nach Alpbach sowie 1 Nacht Aufenthalt in Alpbach erstattet. Die Bewertung der Arbeiten in Phase 3 erfolgt durch den wissenschaftlichen Beirat unter Berücksichtigung des Abstracts (50%) sowie des Vortrags und der Diskussion beim JungfoscherInnenarbeitskreis (50%).

    Prämierung: Auszeichnung des Siegers / der Siegerin im Zuge der Plenarveranstaltung am Tiroltag, 20. August 2017, 12:30 – 16:00 Uhr.

Einreichung: research@europaregion.info

Download:

Kontakt für Rückfragen:
Mag. Matthias Fink
EVTZ Europaregion Tirol-Südtrol-Trentino
Tel.: +39 0471 402026
Tel. (aus Österreich): +43 512 508 2350
E-Mail: matthias.fink@europaregion.info
Web: http://www.europaregion.info/youngresearcher


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