Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht BG/BRG Reutte - Istituto Tecnico Industriale M. Buonarotti

 

Besuch der Schülerinnen und Schüler des Istituto Tecnico Industriale M. Buonarotti in Reutte (20. September - 25. September 2015)

Industriale Michelangelo Buonarroti in Trient, statt. Dieses gegenseitige Austauschprogramm wird über ein Abkommen vom Land Tirol und von der Autonomen Provinz Trentino gefördert. Es besteht die Möglichkeit eines bis zu einem Jahr dauernden Austausches einzelner Schüler, die bereits von einer  Schülerin aus Trient  genützt wird, und  eines einwöchigen Besuches einer Klasse an der jeweiligen Partnerschule.

So besuchte eine 14-köpfige Schülergruppe in Begleitung von zwei Deutschlehrerinnen gleich in der 2. Schulwoche das Gymnasium.

Die italienischen Schüler/innen waren in Gastfamilien bei ihren Reuttener Mitschülern untergebracht und besuchten am Vormittag den Unterricht in verschiedenen Klassen.

Beim gemeinsamen Nachmittagsprogramm gab es etwa eine Markt-Rallye, bei der sich die Teilnehmer vor allem sprachlich betätigten und Reuttener Sehenswürdigkeiten kennenlernen konnten.

Ein Besuch in der Lehrwerkstatt des Planseewerkes interessierte die Schüler der technisch orientierten Schule in Trient besonders.

Ein Kinobesuch in Füssen sowie ein Ausflug ins Lechtal zum Naturparkhaus in Elmen mit einem interessanten Vortrag von Frau Annette Kestler standen auch auf dem Programm.

Ein Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von den Gastfamilien gestaltet. Bei einem Besuch bei Herrn Bürgermeister Oberer erfuhren die Gäste einiges über den Bezirk Reutte und die Aufgaben der Marktgemeinde. Der Besuch endete mit einer Jause im Trauungssaal des Marktgemeindeamtes…

…und einer spontanen Einladung für die Highline 179, was den krönenden Abschluss am Freitagvormittag vor der Abfahrt nach Italien darstellte.

Am Abend zuvor wanderten alle gemeinsam zum Frauensee, wo die Gäste mit ihren Außerferner Freunden in der Frauenseestube mit Tiroler Spezialitäten bewirtet wurden und den letzten Abend im wahrsten Sinne des Wortes mit Singen ausklingen ließen.

Es war ein gelungener Beginn einer hoffentlich länger andauernden Partnerschaft und Freundschaft, die auch Ansporn geben soll, die beiden Sprachen zu erlernen und das Gelernte zu verbessern.

Die Schüler/innen des BG/BRG Reutte freuen sich auf die Tage in Trient im April 2016.

E. Lutz

Erfahrungsbericht HAK Lienz - Istituto d'Istruzione Martini

 

Besuch der Schülerinnen und Schüler des Istituto d'Istruzione Martini in Lienz (28. Juni - 03. Juli 2015)

Foto: Johannes Gailer

 

Sonntag, 28.06.2015

Pünktlich um 16:00 kam der kleine italienische Reisebus in Lienz an. Die 15 italienischen Gastschüler wurden von ihren Gastfamilien vom Bahnhof abgeholt. Größtenteils hatten sich die Gastfamilien dazu entschieden, die Innenstadt von Lienz zu besichtigen und auch dort zu Abend zu essen, das gegenseitige Kennenlernen konnte beginnen!

 

Montag, 29.06.2015

In der ersten Unterrichtsstunde erfolgte eine Begrüßung durch unseren Schulleiter Prof. Mag. Josef Pretis. Anschließend führten die österreichischen Schüler ihre italienischen Gastschüler durch das Schulhaus. Dann folgten drei Stunden Unterricht.


Nach der Mittagspause, die die österreichischen Schüler mit den italienischen Schülern verbrachten, ging es am frühen Nachmittag zur „Stadtrallye“ durch Lienz. Die Schüler mussten in österreich-italienischen Teams Aufgaben lösen, Fotos an bestimmten Plätzen in der Stadt machen, sowie Fragen beantworten. Anschließend gab es die Auswertung der Fragen und eine kleine Siegerehrung.


Den Abend verbrachten die italienischen Schüler bei ihren Gastfamilien.

 

Dienstag, 30.06.2015

Nach vier Stunden Unterricht gingen die Schüler und ihre Partner gemeinsam Mittagessen. Um 13:00 trafen uns dann beim Schloss Bruck, das wir kurz von außen besichtigten. Anschließend brachen wir zur Wanderung auf die „Moosalm“ auf. Dort stand der Besuch des Kletterparks auf dem Programm. Die Instruktoren sprachen Deutsch und Italienisch, und die italienischen Schüler zeigten sich begeistert von dieser Aktivität. Abschließend ging es mit der Sommerrodelbahn „Osttirodler“ zurück ins Tal. Mit ihren Partnern traten die italienischen Schüler die Heimfahrt in die Täler an, wo sie den Abend mit den Gastfamilien verbrachten.

 

Mittwoch, 01.07.2015

Nach zwei Stunden Unterricht bearbeiteten jeweils 2 italienische und 2 deutsche Schüler einen länderübergreifenden Themenbereich, verglichen im Zuge dessen Österreich mit Italien. Themenbereiche waren: ein Vergleich des Schulsystems, Jugendliche in Italien bzw. in Österreich, Mezzolombardo vs. Lienz, Istituto Martino Martini vs. HAK Lienz,…


Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein freier Nachmittag auf dem Programm. Diese Entscheidung erwies sich nicht als falsch, das Wetter war traumhaft und laut Aussagen der Schüler hatten sie großen Spaß bei verschiedenen Ausflügen mit ihren italienischen Gastschülern.

 

Donnerstag, 02.07.2015

Am Donnerstag stand ein Ganztagesausflug auf dem Programm – eine Wanderung zu den Umbalfällen. Nach einer Busfahrt nach Streben ging es je nach Wunsch zu Fuß oder mit der Pferdekutsche hinauf auf die Alm. Nach einer kurzen Pause erfolgte der Rundweg, bei dem wir die Umbalfälle aus nächster Nähe bestaunen konnten. Anschließend aßen wir auf der Alm zu Mittag und machten uns auf den Rückweg nach Streben, von dort aus ging es mit dem Bus wieder zurück nach Lienz.

Collage 1


Um 19:00 fand das Abschlussessen im Stadtzentrum von Lienz statt, zur Auswahl standen Schlipfkrapfen oder Wiener Schnitzel. Anschließend besuchten einige Schüler mit ihren Partnern noch eines der vielen Konzerte, die zur Sommerzeit in Lienz stattfinden.

Freitag, 03.07.2015

Nach drei Stunden Unterricht erfolgte die Präsentation der am Mittwoch ausgearbeiteten Themen in der Aula vor zahlreichen Schülern und einigen Lehrerpersonen. Gegen Mittag erfolgte die Verabschiedung durch unseren Schulleiter Prof. Mag. Josef Pretis und die italienischen Schüler und ihre Begleitperson Marta Leoni traten die Heimfahrt an, sie wurden von ihrem Kleinbus direkt vor der Schule abgeholt.

>>Bericht Dolomitenstadt, 3. Juli 2015

 

Besuch der Schülerinnen und Schüler der HAK Lienz in Mezzolombardo (20. - 25. September 2015)


Sonntag, 20.09.2015

Abfahrt vom Bahnhof in Lienz pünktlich um 14:50, über Franzensfeste (30 Min. Wartezeit) nach Mezzolombardo. Dort wurden wir von der Lehrerin Marta Leoni, den Gastschülern und den Gasteltern freundlich empfangen und die bereits über die Schule besorgten Wochentickets (€ 10 pro Person) wurden ausgeteilt. Wir, die zwei Begleitlehrer, bezogen unser Hotel in unmittelbarer Nähe der Schule. Diese Unterkunft war uns von der Partnerschule empfohlen worden und erwies sich zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Schüler und Schülerinnen verbrachten den Abend in den Gastfamilien.

 

Montag, 21.09.2015

Um 08:00 trafen sich alle im großen Sitzungssaal der Schule und wurden durch die Direktorin Tiziana Rossi, die Lehrerin Marta Leoni sowie durch die Gastschüler begrüßt. Anhand einer sehr professionellen Präsentation wurden Mezzolombardo, die Partnerschule sowie das Land Trient vorgestellt. Anschließend wurden die Schüler durch die Partner durch das Schulgebäude geführt.

Nach der dritten Schulstunde bekamen die österreichischen Schüler den Auftrag, im nahen Supermarkt Lebensmittel für das Picknick einzukaufen. Es wurde auf Italienisch Aufschnitt etc. bestellt, nachdem sie mit dem italienischen Partner besprochen hatten, welche Produkte sie einkaufen sollten.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es gemeinsam mit den italienischen Partnern mit Bahn und Bus nach Coredo, wo ein Picknick an einem schönen Ausflugplatz, am Ufer des Sees Lago di Tavon stattfand. Dieser See war auch der Ausgangspunkt einer Wanderung zur europaweit bekannten Wallfahrtskirche „Santuario di San Romedio“. Nach der Besichtigung derselben und einer kurzen Pause traten wir den Rückweg über einen anderen Wanderweg an, entlang an einer beeindruckenden Felswand. Vorbei an Apfelgärten führte uns unser Weg dann nach Sanzeno, wo wir auch kurz noch die örtliche Basilika besichtigten. Dann ging es mit Bus und Bahn wieder zurück nach Mezzolombardo, wo die Schüler von den Gastfamilien abgeholt wurden.

 

Dienstag, 22.09.2015

Nach drei Stunden Unterricht stand die Besichtigung von Trient auf dem Programm. Leider konnten uns die italienischen Schüler an diesem Tag nicht begleiten, da sie nur eine bestimmte Anzahl von Schulstunden im Jahr versäumen dürfen. Nach einer 30minutigen Zugfahrt folgte ein kurzer Stadtspaziergang durch Trient. Anschließend trafen wir uns in der historischen Brauerei Pedavena zum Mittagessen.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Schloss, das Castello del Buonconsiglio wurde ebenso besichtigt wie der Torre Aquila. Die italienische Führung wurde in klarem und einfachem Italienisch abgehalten und die Schüler wurden durch Fragen miteingebunden. Die zwei Stunden waren sehr interessant und vergingen wie im Fluge.

Nachdem die Schüler die Stadt eine Stunde lang auf eigene Faust erkundigen konnten, trafen wir uns abends zu einem typisch italienischen „aperitivo lungo“, der aus einem nichtalkoholischen Cocktail, Brot, das man in Tomatensauce tunkt, und diversen „fritti misti“ (frittiertes Gemüse) bestand. Zu guter Letzt waren wir so satt, dass niemand mehr ein Abendessen brauchte. Den Abend verbrachten die Schüler wiederum in den Gastfamilien.

 

Mittwoch, 23.09.2015

Am dritten Tag der Woche stand die Fahrt nach Verona auf dem Programm. Die Kosten für den kleinen Bus wurden freundlicherweise von der italienischen Partnerschule übernommen.

Nach der Ankunft in Verona folgte eine Besichtigung der Arena (auch von innen). Weiter ging es zum berühmten Balkon von Romeo und Giulietta, dem Teatro Romano und der Ponte Pietra. Nach der Stadtbesichtigung folgte auf unseren Wunsch hin Freizeit zum Shoppen und zum Mittagessen.

Danach ging es mit dem kleinen Bus weiter nach Lazise am Gardasee, wo wir eine Stunde Zeit hatten, uns in dieses malerische Örtchen zu verlieben.

Weiter ging die Busfahrt entlang des Gardasees (über die Gardesana), vom Bus aus konnte man viele bekannte Orte entlang des Gardasees sowie das berühmte Castel Toblino sehen.

Um ca. 19:00 kamen wir müde und glücklich wieder in Mezzolombardo an und die Schüler wurden von ihren Partnern und deren Familien abgeholt.

 

Donnerstag, 24.09.2015

Nach drei Stunden Unterricht ging es an diesem Tag für die österreichischen Schüler ins nahgelegene Mezzocorona zur Besichtigung der Firma „Rotari“, dort wird Wein, Sekt und Apfelsaft erzeugt. Die italienischsprachige Firmenführung war sehr interessant, zu guter Letzt gab es noch eine Apfelsaftverkostung für die Schüler.

Nach gemeinsamer Mittagspause mit den italienischen Partnern fuhren alle mit dem Bus zum Castel Thun. Nach einem Spaziergang durch die Apfelgärten kamen wir im Schloss an, wo uns wieder eine interessante Führung in italienischer Sprache erwartete. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp in einer Imkerei, wieder mit Führung und Verkostung von Honig in Bienenwaben.

Um 19:30 trafen wir uns alle im „Ristorante Perbacco“ zum gemeinsamen Abschlussabendessen. Wir bekamen den typischen Risotto der Region „risotto al teroldego“ und eine köstliche „lasagne al forno“ serviert.

 

Freitag, 25.09.2015

Nach dem Unterricht und einer kurzen Verabschiedung in der Aula der Schule ging um 11:46 unser Zug Richtung Heimat mit Zwischenstopps/Umstiegen in Mezzocorona, Bozen und Franzensfeste. Gegen Abend kamen wir müde aber glücklich mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken im Gepäck wieder in Lienz an.

>> Bericht der Kleine Zeitung vom 4. Oktober 2015

 

Erfahrungsbericht Handelsakademie Reutte / Istituto Tecnico Pilati

 

Besuch der Schülerinnen und Schüler der HAK Reutte in Cles (23.02.2015 - 27.02.2015)

HAK-Reutte-Schulaustausch

Montag, 23.02.2015: Anreise nach Cles

Um 8:00 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle Königsweg. Gespannt und voller Vorfreude war jeder pünktlich vor Ort und wir konnten wenige Minuten nach 8 Uhr losfahren. Während der Busfahrt erzählten wir uns gegenseitig unsere Erwartungen und tauschten uns darüber aus, was wir für ein Gastgeschenk mit hatten. Nach einer ca. dreieinhalbstündigen Fahrt kamen wir endlich in Cles an. Finalmente! Vor der Schule warteten wir auf unsere Austauschpartner. Nach wenigen Minuten konnten wir sie schon von weitem aus sehen und spätestens jetzt wurde jeder nervös. Die LehrerInnen aus Cles machten uns miteinander bekannt und wir wurden freundlich von unseren Partnern und Partnerinnen begrüßt. Dann gingen wir mit der gesamten Gruppe in eine kleine Snack Bar zum Pizza (al taglio) essen.

Anschließend ging es noch in eine andere Bar zum Kaffee und näheren Kennenlernen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang zeigten uns die ItalienerInnen anschließend die schönsten Plätze in Cles. Danach fuhr jeder nach Hause, um die Gasteltern kennenzulernen. Es war ein sehr langer aber toller Tag!

 

Dienstag, 24.02.2015: Schulbesuch und Trento

Am Vormittag besuchten wir die Schule und schnupperten in den italienischen Unterricht. In der ersten Stunde hatten wir Italienisch und waren erstaunt, dass wir einiges verstanden haben. In den nächsten Stunde hatten wir Wirtschaftsenglisch und Französisch. Im Anschluss daran aßen wir in der Mensa zu Mittag. Da die Italiener nach dem Essen meistens einen caffè zu sich nehmen, gingen wir in ein Café und fuhren um 14:00 Uhr alle zusammen mit dem Zug nach Trient. Dort erklärten uns die Schüler etwas über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel dass unter der Stadt Trient eine alte römische Stadt bei Ausgrabungen gefunden wurde.  Nach unserem gemeinsamen Rundgang durften wir uns die Stadt in Kleingruppen anschauen. Um 20:00 Uhr kamen wir nach Cles zurück und fuhren in die Gastfamilien, wo wir den Abend verbrachten.

 

Mittwoch, 25.02.2015: Schulbesuch und San Romedio

Am Mittwoch besuchten wir am Nachmittag, nachdem wir den Vormittag wieder in der Schule verbracht hatten, das Kloster San Romedio, das im Nonstal auf einem schmalen Felsgrat liegt – weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Der Name stammt von seinem Gründer, dem Heiligen Romedius. Er wird auch als "Heiliger der Bären" bezeichnet, daher wird dort auch eine Braunbärin gehalten (die Mutter von JJ1, "Bruno"). Das Kloster selbst besteht aus fünf kleinen Kirchen, die über etwa 900 Jahre hinweg errichtet und kunstvoll gestaltet wurden. Diese sind durch 130 Stufen miteinander verbunden. Jedes Jahr besuchen über 200.000 Pilger die Wallfahrtskirche.Nachdem wir die Kirche besichtigt hatten, konnten wir uns in einem kleinen Kaffee eine Pause gönnen und im Souvenirshop stöbern. Für uns war es ein gelungener Ausflug.

 

Donnerstag, 26.02.2015: Ein Tag in Verona und am Lago di Garda

Am Donnerstag fuhren wir um 8 Uhr mit dem Bus von Cles nach Verona. Als wir nach 2 Stunden Fahrt in Verona ankamen spazierten wir vom Parkplatz Richtung Innenstadt. Wir schauten uns die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Balkon von Giulietta an. Außerdem besuchten wir auch das alte Castelvecchio und die für ihre Opernaufführungen bekannte Arena di Verona. Zu jeder Sehenswürdigkeit, die wir in der Woche besichtigt hatten, hatte einer der italienischen Schüler einen kurzen Vortrag auf Deutsch vorbereitet und vor Ort präsentiert. Im Anschluss an den Rundgang durften wir in kleinen Gruppen durch Verona spazieren. Bei der Rückfahrt von Verona fuhren wir mit dem Bus zum Gardasee und am See entlang der Gardesana bis nach Riva. Dort hatten wir zirka eine Stunde Aufenthalt und fuhren dann weiter zurück nach Cles.

 

Freitag, 27.02.2015: Verabschiedung und Heimreise

Freitag war leider der letzte Tag unserer Reise. Am Morgen waren wir noch ein letztes Mal in der Schule und diskutierten in unseren letzten gemeinsamen Stunden schon ein paar Ideen für den Gegenbesuch im April in Reutte. Um ca. 9:30 Uhr mussten wir uns schweren Herzens voneinander verabschieden. Wir fielen uns noch einmal alle in die Arme, denn trotz der kurzen Zeit hatten wir uns alle sehr lieb gewonnen.

Die Heimfahrt verlief ruhig, da wir doch fast alle sehr müde von den vielen verschiedenen Aktivitäten der Woche waren. Als wir kurz nach 14 Uhr in Reutte ankamen, waren wir alle froh wieder zu Hause bei unseren Familien zu sein. Dennoch freuen wir uns jetzt schon sehr auf den Besuch unserer italienischen Freunde und Freundinnen im April.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3A, 3WA und 3WB der HAK Reutte

 

Erfahrungsbericht Reithmanngymnasium Innsbruck / Liceo linguistico "Sophie Scholl"

Austauschwoche der Schülerinnen und Schüler des Reithmanngymnasiums in Trient (22.03 - 27.03.2015)

Wir, fünf Schülerinnen und Schüler in Begleitung von mir - Frau Prof. Elfie Hernegger- sind am Sonntag, 22. März 2015, mit dem Zug um 17.29 Uhr vom Bahnhof Innsbruck abgefahren und um 20.02 Uhr in Trient angekommen, wo wir freundlich und herzlich von den Kolleginnen und Kollegen des Sophie-Scholl-Gymnasiums sowie den Gasteltern und -schülern abgeholt wurden.

Die Schülerinnen und Schüler sind einzeln bei Gastfamilien untergebracht worden und sind dort während des ganzen Aufenthalts gut versorgt (Vollpension) und betreut worden.

Von Montag bis Freitag haben wir gemeinsam mit den Trentiner Schülerinnen und Schülern den Unterricht in deren Klassen besucht. Im Anschluss daran stand ein individuelles Programm mit den jeweiligen Gastfamilien auf dem Programm. Unser Ziel war es, so viel wie möglich Italienisch hören und sprechen zu können sowie den italienischen Alltag und die Kultur erleben und erfahren zu können.

Am Montag unternahmen wir einen geführten Stadtrundgang, am Donnerstag Nachmittag besichtigten wir das Schloss Buonconsiglio. Gelegentlich trafen wir uns, um gemeinsame Erlebnisse und eventuelle Probleme zu besprechen, ansonsten verblieben die Schülerinnen und Schüler in der guten Obsorge ihrer Gastfamilien.

Ich selbst habe auch vormittags den Unterricht besucht  und bin mit Kolleginnen und Kollegen der verschiedensten Fächer mit in den Unterricht gegangen und habe hospitiert. Nachmittags besichtigte ich die Stadt und ihre zahlreichen Museen.

Von Seiten meiner Schülerinnen und Schüler gab es nur positive Rückmeldungen zu berichten und sie waren froh, diese tolle Erfahrung gemacht zu haben. Sie haben eine schöne Woche in Italien verbracht, eine neue Stadt kennengelernt, haben sprachlich viel dazugelernt und neue Freunde gefunden. Sie empfehlen allen Italienisch Lernenden an so einem Austausch teilzunehmen!

Prof. Elfie Hernegger, Reithmanngymnasium Innsbruck

 

Erfahrungsbericht Akademisches Gymnasium Innsbruck / Liceo classico "Giovanni Prati"

Das Akademische Gymnasium Innsbruck und das Liceo classico "Giovanni Prati" aus Trient sind Partnerschulen. Schülerinnen und Schüler der 7D des AGI-Innsbruck berichten von ihren Erfahrungen.

erfahrungen-schüleraustausch

 

Dieses Jahr absolvierten die Schülerinnen des AGI-Innsbruck einen Schüleraustausch mit dem Liceo Classico "Giovanni Prati" aus Trient. Nachdem uns eine Woche lang unsere Trentiner Freunde in Innsbruck besuchten waren wir an der Reihe: 7 Tage lang besuchten wir das Trentino und machten neben Trient und Riva del Garda auch noch einen Abstecher nach Verona.

Nachfolgend möchte ich aber von der Austauschwoche in Innsbruck berichten. Unsere Gäste kamen am Sonntag an. Zusammen mit meiner Familie holte ich Samuele vom Bahnhof Innsbruck ab. Danach gingen wird erst einmal gemeinsam Abendessen (per una cena con i fiocchi). Am Tag darauf besuchten Simone und ich Unterricht den Unterricht am AGI, bevor wir am Nachmittag einen Ausflug nach Wattens absolvierten und die Swarovski Kristallwelten besuchten. Es war wirklich ein traumhafter Tag. Von Anfang an unterhielten wir uns mit unseren Trentiner Gästen auf Deutsch! An einem anderen Tag unternahmen wir eine Wanderung zur Arzler Alm. Dort erwartete unsere Trentiner Freunde eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Österreichische Küche, was sie sichtlich begeisterte. Am Donnerstag reiste die gesamte Gruppe nach Salzburg. Das Wetter war traumhaft und die Sonne war uns gnädig. Den gesamten Donnerstag verbrachten wir in dieser traumhafteten Stadt. Es blieb auch ein wenig Zeit zum Shoppen oder einen Kaffee zu trinken.

Am Wochenende reisten unsere Gäste retour nach Trient und nur einen Tag später folgten wir Schüler des AGI ihnen und wurden unsererseits schon von den Trentiner Schülern und Ihren Eltern freudig empfangen. Kurz und bündig: Es war wirklich eine "legendäre" Erfahrung für uns uns wir denken, dass unsere neu gewonnen Trentiner Freunde der gleichen Meinung sind!

Paul Triendl, 7D - AGI-Innsbruck

 

Am 14. September besuchten uns unserer Schulpartner des Liceo Prati aus Trient und verbrachten eine gemeinsame Woche mit uns und unseren Familien. Schon der erste Kontakt mit ihnen am Bahnhof Brenner war sehr berührend für alle! Während der gemeinsamen Woche unternahmen wir viel, beispielsweise einen Besuch des Tirol Panorama und der Swarovski Kristallwelten aber auch einen gemeinsamen Vortrag an der Universität Innsbruck zu Studienmöglichkeiten. Natürlich besuchten wir in dieser Zeit auch unsere Schulstunden.

Eines der schönsten Highlights war mit Sicherheit der gemeinsame Ausflug nach Salzburg und die Fahrt mit der Hungerburgbahn. In Salzburg besuchten wir Vormittags das Schloss Hellbrun samt Wasserspielen. Auch der gemeinsame Kinoabend war toll. Der Film "Monsieur Claude und seine Töchter" war sehr unterhaltsam. Samstag Nachmittag sind unsere Trentiner Austauschschüler wieder nach Trient retour gefahren. Auch wir mussten schnell unsere Koffer packen, denn bereits am folgenden Tag kamen wir Schüler des AGI nach. Bereits am Ankunftsabend nutzen wir die Gelegenheit und kosteten uns durch einige traumhafte Eissorten. Montag Nachmittag gingen wir in Trient auf Entdeckungstour. Wir informierten uns auf der Universität von Trient über das vielfältige Studienangebot und besuchten das MUSE. Das vom Architekten Renzo Piano entworfene naturwissenschaftliche Museum wurde erst 2013 eröffnet und zog uns in seinen Bann.

Eine besondere Hausforderung war für uns der Schulunterricht auf Italienisch, angesichts dessen, dass wir erst seit zwei Jahren Italienisch lernen.

Ein weiterer Höhepunkt war für uns die Reise nach Verona. Dort besichtigen wir die Arena und den Balkon von Julia und hatten am Nachmittag Zeit etwas einkaufen zu gehen und die Stadt frei zu besichtigen. Toll war auch die Reise nach Lusern. Dort besichtigten wir zuerst die im Ersten Weltkrieg strategisch bedeutsame Festung Belvedere und anschließend erläuterte uns der Bürgermeister von Lusern die Lokalgeschichte und unterrichtete uns über die zimbrische Sprache. Nach einem guten Mittagessen brachte uns ein Bus über eine kurvige Bergstraße retour nach Trient zu unseren Gastfamilien. Zuvor legten wir aber noch einen kurzen Zwischenstopp am Caldonazzosee ein.

Schlussendlich genossen wir auch in Riva angenehme Stunden und die strahlende Sonne.

Am Samstag, dem Abreisetag, nachdem wir unsere letzte Schulstunde auf Italienisch absolviert hatten, verbrachten wir noch ein paar schöne Stunden in Trient um zu Shoppen und um eine Pizza zu essen. Danach mussten wir schweren Herzens Abschied nehmen von unseren Gastfamilien, die uns sogar die Koffer bis zum Bahnhof brachten: In Trient fanden wir neue Freunde, mit denen wir zwei wunderschöne Wochen verbrachten!

Teresa Pagitz, 7D - AGI-Innsbruck

 

 

 

“L’unità di una famiglia fa la sua felicità”: In diesem Sinne wurde auch ich gut in meiner Trentiner Gastfamilie Willkommen geheißen und schon am Bahnhof in Trient wurde mir ein herzlicher Empfang zuteil.

In meinem neuen temporären Heim angekommen, lernte ich schließlich meine Gastmutter kennen, die uns in der Zwischenzeit bereits ein Essen gekocht hatte und die maßgeblich dazu beitrug, dass ich mich sogleich wohl fühlte.

Gleich nach meiner Ankunft durfte ich am Alltagsleben teilhaben und so fühlte ich mich bereits nach Kurzem als Teil der Familie. Dank ihrer Herzlichkeit und Offenheit fühlte ich mich sofort wie daheim!

Am Tag danach wurde ich Oma und Opa vorgestellt, auch sie hießen mich herzlich willkommen.

Die Abende verbrachte ich meistens beim Spielen mit meinen "neuen" Geschwistern: Mit dem kleinen Bruder immer UNO und mit der älteren Schwester andere Kartenspiele.

Besonder schätzte ich, dass sie alle gerne etwas mit mir unternahmen und sich nach meinen Interessen erkundigten, auch während der gemeinsamen Familienausflüge.

Kurz und bündig: Dieser Austausch wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Während der Woche in Trient habe ich nicht nur meine Italienischkenntnisse verbessert, sondern auch neue Leute kennengelernt, mit denen ich mit Sicherheit in Kontakt bleiben werde.

Ich war kein Einzelfall: Auch meine Klassenkollegen berichteten von wunderbar zuvorkommenen, gastfreundlichen und liebenswürdigen Gastfamilien und dass sie sehr vom Austauschprogramm profitierten. Deshalb denke ich: Es war für Alle eine sehr schöne Zeit, die wir für immer in guter Erinnerung behalten werden!

Anna Moll, 7D - AGI-Innsbruck

 

Logoleiste Schulpartnerschaften

 


Mittwoch: Schulbesuch und San Romedio

Am Mittwoch besuchten wir am Nachmittag, nachdem wir den Vormittag wieder in der Schule verbracht hatten, das Kloster San Romedio, das im Nonstal auf einem schmalen Felsgrat liegt – weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Der Name stammt von seinem Gründer, dem Heiligen Romedius. Er wird auch als "Heiliger der Bären" bezeichnet, daher wird dort auch eine Braunbärin gehalten (die Mutter von JJ1, "Bruno"). Das Kloster selbst besteht aus fünf kleinen Kirchen, die über etwa 900 Jahre hinweg errichtet und kunstvoll gestaltet wurden. Diese sind durch 130 Stufen miteinander verbunden. Jedes Jahr besuchen über 200.000 Pilger die Wallfahrtskirche.


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