BZ '18-'45: Ein Denkmal - Eine Stadt - Zwei Diktaturen

Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung "BZ '18–'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Dieses wurde vom faschistischen Regime in den Jahren 1926–1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet. Vor dem Hintergrund der Denkmalgeschichte nimmt die Ausstellung auch den Zeitabschnitt 1918–1945 in regionaler und überregionaler Hinsicht in den Blick und thematisiert insbesondere den italienischen Faschismus und die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung.

Besonderes Augenmerk wird überdies auf die tiefgreifenden städtebaulichen Umgestaltungen gelegt, die Bozen seit den späten 1920er-Jahren erfuhr.
Die Einrichtung einer dauerhaften Dokumentations- Ausstellung fußt auf einem Abkommen, das der italienische Staat, das Land Südtirol und die Stadt Bozen im Jahr 2012 geschlossen haben. Damit wird auch das seit Jahrzehnten abgesperrte Denkmal wieder allgemein zugänglich gemacht.

KONTAKT & WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

Dr. Andrea di Michele

Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte - Universität Bozen

Kreuzgasse 7
I - 39042 Brixen
T: +39 0472 014054
F: +39 0472 014059
E: Andrea.DiMichele@unibz.it

Internet-Portal: http://www.siegesdenkmal.com

ÖFFNUNGSZEITEN: (bei freiem Eintritt)

Sommer-Öffnungszeiten (01.04. – 30.09.):

DI-MI-FR-SA-SO:
11–13 Uhr / 14–17 Uhr
Donnerstag: 15–21 Uhr
Geschlossen: an Montagen, am 24. und 25.12., 31.12., 01.01. und an Ostern
Die Öffnungszeiten können im Bedarfsfall noch angepasst werden.
Barrierefreier Zugang von der Freiheitsstraße

Winter-Öffnungszeiten (01.10. – 31.03.):
Dienstag bis Samstag: 10.30–12.30 Uhr und 14.30–16.30 Uhr
Sonntag: 10.30–12 Uhr / 15–17 Uhr

Die Ausstellungsflyers zum Downloaden (Pdf):
Kurzversion (de, en, it, lad)
Langversion (de)
Langversion (lad)


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