7° Symposium der Seniorenwohnheime der Europaregion

Euregio-Seniorenwohnheime setzen auf gegenseitiges Lernen

Das 7. Symposium der Seniorenwohnheime der Europaregion im AZW Ausbildungszentrum West in Innsbruck stand am 9. November 2016 ganz im Zeichen der gegenseitigen Bereicherung durch einen Mitarbeiteraustausch von 35 qualifizierten Fachkräften, der im Frühjahr 2016 stattgefunden hatte. Der gastgebende Pflegelandesrat Bernhard Tilg aus Tirol konnte rund 120 begeisterte MitarbeiterInnen von verschiedenen Seniorenwohnheimen aus Tirol, Südtirol und Trentino begrüßen. Sie diskutierten angeregt über das gegenseitige Lernen, das dazu beitragen soll die Länder übergreifende Zusammenarbeit sichtbar zu machen und die Qualität im Pflegebereich kontinuierlich zu verbessern.

Beim 7. Symposium der Seniorenwohnheime der Europaregion sollte die länderübergreifende Zusammenarbeit im Euregio-Netzwerk anhand eines konkreten Projektes sichtbar gemacht werden. 35 MitarbeiterInnen der Diplompflege und Pflegehilfe aus 10 Langzeitpflegeeinrichtungen in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino haben in den Monaten März und April 2016 im Rahmen eines Personalaustausches zahlreiche Erfahrungen gesammelt, welche sie bei der Veranstaltung in Innsbruck in Form von themenbezogenen Workshops mit allen BesucherInnen geteilt haben.

 

 

Mit interaktiven Methoden wie Open Space oder World Café haben die Tagungsteilnehmerinnen auf konkrete und praxisorientierte Weise erarbeitet, wie sie voneinander – miteinander lernen und vor allem, wie Beteiligungs- und Optimierungsprozesse im Heim eingeleitet werden können.

Unterm Strich hat der Mitarbeiteraustausch dazu geführt, die Stärken und Schwächen der Seniorenwohnheime diesseits und jenseits des Brenners hervorzuheben. Dadurch soll künftig eine durchgängige Qualitätssteigerung in den Seniorenwohnheimen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zum Wohle ihrer Insassen und deren Angehörigen erzielt werden.

An der Initiative teilgenommen hatten in Tirol das Altenheim „Haus Ehrenberg“ in Reutte, die Wohn- und Pflegezentren „SeneCura“ in Haiming und in Ötz sowie das Sozialzentrum „zenzi“ in Zirl. Aus Südtiroler Sicht waren die Stiftung Altenheim St. Walburg in Ulten, das Seniorenwohnheim Leifers, das Altersheim St. Ulrich in Gröden sowie die beiden öffentlichen Betriebe für Pflege- und Betreuungsdienste „Haus Eiseck“ in Klausen und Bürgerheim Brixen in den Mitarbeiteraustausch involviert. Auf Trentiner Seite hatte das Seniorenwohnheim APSP „San Valentino“ in Levico Terme teilgenommen.

Die Idee zum Mitarbeiteraustausch war von den drei Verbänden der Seniorenwohnheime in der Europaregion – der ARGE Tiroler Altenheime, dem Verband der Seniorenwohnheime Südtirol und dem Trentiner Verband UPIPA – ausgegangen; das Symposium in Innsbruck wurde von der ARGE und von der Euregio organisiert.

AG


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