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Euregio-Guide: Grenzüberschreitende Zusatzausbildung für Fremdenführerinnen und Fremdenführer

Am 30. Juni 2003 wurde auf der Weiherburg in Innsbruck in Anwesenheit von Landeshauptmann Herwig van Staa und Landesrat Werner Frick der Abschluss der landes- und naturkundlichen Zusatzausbildung  für Fremdenführerinnen und Fremdenführer aus dem Bundesland Tirol und aus Südtirol feierlich begangen. Diese seit Herbst 2002 in Blockveranstaltungen im Rahmen eines Interreg Projektes in Nord- und Südtirol durchgeführte Ausbildung zum EUREGIO-GUIDE macht 29 Fremdenführerinnen und Fremdenführer fit für einen verschärften Wettbewerb auf diesem Sektor. Auch das Trentino möchte künftig dabei sein.

Am 30. Juni 2003 wurde auf der Weiherburg in Innsbruck in Anwesenheit von Landeshauptmann Herwig van Staa und Landesrat Werner Frick der Abschluss der landes- und naturkundlichen Zusatzausbildung  für Fremdenführerinnen und Fremdenführer aus dem Bundesland Tirol und aus Südtirol feierlich begangen. Diese seit Herbst 2002 in Blockveranstaltungen im Rahmen eines Interreg Projektes in Nord- und Südtirol durchgeführte Ausbildung zum EUREGIO-GUIDE macht 29 Fremdenführerinnen und Fremdenführer fit für einen verschärften Wettbewerb auf diesem Sektor. Auch das Trentino möchte künftig dabei sein.

„Der Tourismus ist für unsere Länder ein unverzichtbarer Wirtschaftszweig. Er hat nach dem zweiten Weltkrieg den Wohlstand bei uns begründet, das wird gelegentlich vergessen“, meinte LH Herwig van Staa bei der ersten Urkunden-Vergabe an 29 „EUREGIO-Guides“: „Der Tourismus muss global gesehen werden und sie machen als Fremdenführer auch darauf aufmerksam, was die Lebensgrundlagen unseres Landes sind.“

In EU-Kofinanzierung im Rahmen der Gemeinschafts-Initiative Interreg III A Italien - Österreich hatten die Interessensgemeinschaft Tiroler Fremdenführer und der Verein der Südtiroler Fremdenführer und Reiseleiter erstmals gemeinsam in einer Zusatz-Ausbildung von 95 Stunden Inhalte wie Alpine Land- und Forstwirtschaft, Wildbach- und Lawinenverbauung, Geologie und Bergbau sowie Seilbahnwesen zur Vertiefung über Tirol und Südtirol behandelt und neue Inhalte gelernt.

Damit können „EUREGIO-Guides“ ihre Gäste mehr über Natur- und Kultur-Landschaften sowie kulturelle Besonderheiten beider Länder informieren, was mehr Verständnis für das Leben in den Alpen bringen soll. In Zukunft soll auch noch das Trentino miteinbezogen werden. Auch Südtirols Tourismus-Landesrat Dr. Werner Frick betonte die Bedeutung dieser fundierten Gäste-Info: „Das, was sie sich jetzt angeeignet haben, befähigt sie noch besser zur Mittlerfunktion über das Leben und die Kultur in unseren beiden Ländern.“   
„Wir streben eine Neuausrichtung im Tourismus an. Wir wollen den Sommer-Tourismus stärken. Einerseits den Kultur-Tourismus voranbringen und andererseits auch auf den Gesundheits-Tourismus setzen. Und den wollen wir auch auf der Ausbildungs-Schiene institutionalisieren“, merkte der Tiroler Landeshauptmann einmal mehr seine Gedanken zur Zukunft des Tourismus in unserem Land an.

Tirols Beispiel zieht bereits Fäden: Für die Bodensee-Region und Kärnten/Slowenien ist auch eine gemeinsame Fremdenführer-Fortbildung geplant... Über die „EUREGIO-Guides“ informiert auch die neue Homepage http://www.euregio-guide.com/.

 
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