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Einberufung der ersten Sitzung der Fachkommission der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn in Trient am 13.05.05

Nach dem Wechsel im Vorsitz, der am 24. November 2004 in Innsbruck vom Tiroler Landeshauptmann, Herwig van Staa, an den Landeshauptmann der autonomen Provinz Trient, Lorenzo Dellai, abgegeben wurde, werden die Arbeiten der Fachkommission der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn nun in Trient fortgesetzt.

Lorenzo DellaiZur Vorbereitung der Themen für die nächste Präsidentenkonferenz der AGB trat die Fachkommission am 13.05.2005 im Repräsentanzsitz der Handelskammer Trient im Palazzo Roccabruna zusammen.
Um alle Kommissionsmitglieder über den Stand der Arbeiten entlang der Strecke zu informieren, berichteten Vertreter folgender Gesellschaften: Vertreter der B.E.G. (Brenner Eisenbahn Gesellschaft) berichteten über den Stand der Arbeiten im unteren Inntal, Vertreter der neuen Gesellschaft B.B.T. S.E. (Brenner Basis Tunnel Società Europea) berichteten über die Arbeiten für den Basistunnel und Vertreter der R.F.I. (Rete Ferroviaria Italiana) berichteten über die technischen Neuerungen entlang der südlichen Zulaufstrecke zum Basistunnel.

In dieser schwierigen Phase, in der es zur Aufstellung des endgültigen Projekts für den Brennerbasistunnel und die südliche Zulaufstrecke von Verona bis Franzensfeste kommen soll, wird die A.G.B. die beauftragten Einrichtungen betreuen und darauf achten, dass bei der Entwicklung des Gesamtprojekts für die neue Brennerbahnlinie die Bedürfnisse der betroffenen Länder sowie die betrieblichen Anforderungen an Sicherheit und Effizienz berücksichtigt werden, damit insbesondere im Güterverkehr der Anteil der Schiene im Vergleich zur Straße wachsen kann.

Um all dies zu begünstigen, beschlossen die Landeshauptleute und Präsidenten der betroffenen Länder bereits im Jahr 2003 Maßnahmen zur Information und Einbeziehung der Bevölkerung im Zusammenhang mit den Projektentscheidungen.

So kamen bereits die ersten beiden Ausgaben der Zeitschrift "Transfer" heraus, die von der B.E.G. im Auftrag der A.G.B. veröffentlicht wird, um die öffentliche Meinung regelmäßig über den Stand des Brennerprojekts zu informieren.

Darüber hinaus soll die Webseite der A.G.B. völlig neu gestaltet werden, damit es auf diesem Weg allen ermöglicht wird, sich einen Überblick über den Stand der Dinge zu verschaffen, ihre Meinung auszudrücken oder ihre Vorschläge zu diesem großen Werk einzubringen.

 
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