Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino
Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino Initiativen Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino
Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino Home Kontakt Feedback Links Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino italiano english
Südtirol Trentino Tirol

1809 im Internet

Andreas Hofer digital, 1809 im Web, der Tiroler Freiheitskampf auf dem Bildschirm – So sieht es aus, wenn es heißt „Geschichte trifft Zukunft“. Dies ist das Motto, unter dem die Kulturabteilungen der Südtiroler und der Tiroler Landesregierung mit einem gemeinsamen Internetauftritt die 200. Wiederkehr von 1809 begehen. 

Das Internet ist geradezu prädestiniert, Geschichte und Zukunft aufeinander treffen zu lassen und so kommt das Motto „Geschichte trifft Zukunft“, unter das die Landesregierungen von Südtirol, dem Trentino und des Bundeslandes Tirol das 200-Jahr-Gedenken der Tiroler Volkserhebung unter Andreas Hofer gestellt haben, nicht von ungefähr. Auf der gemeinsamen Internetseite http://www.1809-2009.eu/ gibt es nicht nur einen historischen Überblick, sondern auch einen „Frei.raum“, der alle Ideen rund um das Gedenkjahr einfangen soll, einen Veranstaltungskalender, der grundsätzlich allen Veranstaltern offen steht, sowie einen Link in die Zukunft, der Visionen aus allen drei Landesteilen des historischen Tirol und aller Sprachgruppen bündeln wird.

Geschichte trifft Zukunft

Der Internetauftritt ist im Auftrag der Landeshauptleute Luis Durnwalder und Herwig van Staa von den Ressorts des Tiroler Kulturlandesrates Erwin Koler und der Südtiroler Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur gemeinsam erarbeitet worden, das Trentino hat sich finanziell an der Verwirklichung der Seite beteiligt. Die Umsetzung des Konzeptes ist von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Bundeslandes Tirol koordiniert worden. Die Macher der Seite gingen von der Prämisse aus, dass der Geschichte der ihr gebührende und auch notwendige Raum gewidmet, das Medium Internet aber gleichzeitig vor allem als zukunftsorientiertes Instrument genützt werden müsse. „Die Landesregierungen fördern im Hinblick auf das 200-Jahr-Gedenken nachhaltige und innovative Projekte. Den Internetauftritt  verstehen die Kulturressorts von Südtirol und dem Bundesland Tirol als Plattform, auf der die Beteiligten den Blick über das eigene Tätigkeitsfeld hinaus richten können“, erklärt Landesrätin Kasslatter Mur. Alle Initiativen werden auf der Seite vorgestellt, der Veranstaltungskalender gibt einen Überblick über die geplanten Projekte.

Seite wächst

Noch stehen längst nicht alle Veranstaltungstermine fest, etliche Projekte befinden sich erst in der Planungs- oder Umsetzungsphase. Diesem Umstand trägt die Homepage Rechnung, indem sie ständig erweitert wird. Anfang Dezember ist eine Seite online gegangen, die erst mit den Standardinhalten gefüllt war. Nach und nach kommen neue Inhalte dazu - in allen drei Sprachen des historischen Tirol, also auf deutsch, italienisch und ladinisch. „Die Dreisprachigkeit ist ein wichtiger Aspekt. Damit wollen wir der Zusammensetzung der Gesellschaft Rechnung tragen, der italienischen Sprachgruppe in Südtirol die Möglichkeit geben, sich mit der Geschichte des Landes auseinanderzusetzen, und vor allem auch die besondere Situation der Ladiner darstellen“, sagt Ingrid Runggaldier, die selbst Ladinerin ist und für das Land Südtirol die Projekte zum Gedenkjahr 2009 koordiniert.

Zukunftsvisionen

Ein eigener Bereich widmet sich den Zukunftsvisionen. Entsprechend dem Konzept einer sich ständig in Bewegung befindenden und dynamischen Seite wird der Zukunftsbereich von Monat zu Monaten mit Videointerviews „gefüttert“. Befragt werden Bürger aller drei Landesteile und aller drei Sprachgruppen über ihre Ansichten zur Zukunft in ihrer Heimat, ihrem Lebensraum bzw. ihrer Umwelt. Am Ende soll eine Collage an Visionen stehen, die zum Nachdenken anregt und Impulse gibt.

Thomas Ohnewein

 
Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino